Archiv für den Tag 15. September 2017

Wandel der Arbeitswelt – ein Blick in die Zukunft 2037!

Roboter

Sicher ist, dass es in 20 Jahren viele Berufe geben wird, die es heute in dieser Form noch nicht gibt. Noch mehr Berufe werden sich allerdings zwar möglicherweise von der Berufsbezeichnung nicht wesentlich geändert haben, inhaltlich dafür grundlegend gewandelt haben.

Schau alleine 20 Jahre zurück und betrachte das damalige Arbeits- und Berufsleben. Inhalte von Berufen und Tätigkeiten waren damals ganz anders geprägt, als dies heute der Fall ist: Kein Internet, kaum Handyabdeckung, kein Big Data, geringe Speicherkapazitäten, deutlich langsamere Kommunikation, kaum künstliche Intelligenz.

In all diesen und weiteren Bereichen wird der Fortschritt uns weitere wesentliche Veränderungen bringen, welche das tägliche Arbeiten maßgeblich verändern werden.

Und es werden grundlegend neue Berufsbilder entstehen, die sich um die neuen technologischen Entwicklungen herum bilden, hier nur ein paar Beispiele:

  • Management und Weiterentwickeln von künstlicher Intelligenz (heute noch u.a. “Artificial Intelligence / Roboter / Bots” genannt)
  • Management und Weiterentwicklung von allen Aspekten rund um das (selbstfahrende) Fortbewegungsmittel (heute noch “Auto” genannt)
  • Management und Weiterentwicklung von individuellen Kommunikations- und Datenaustauschmitteln (heute überwiegend noch “Handy” genannt)
  • Management und Weiterentwicklung von Massendatenanalysen (heute noch “Big Data” genannt)
  • Management und Weiterentwicklung neuer Energieträger (heute noch “fossile / neue Energien” genannt)

 

Viele Grüße

Andreas

P.S. Wie klingt das für Dich? Ich freue mich auf Deine Nachricht.

 

Wann haben wir aufgehört, uns selbst zu feiern ?

celebrate

Jedes Kind feiert sich selbst – dauernd. Es vergehen nur wenige Minuten am Samstag Nachmittag, dann kommt eines meiner Kinder auf mich zugelaufen „Papa, schau, Papa, komm mal her, schau was ich gemacht habe – schau was ich kann. Oder: ich führe Dir etwas vor – schau her, Papa!“

Und ich schaue hin – schaue, was mein Kind mir präsentieren möchte, wovon es so begeistert ist.

Diese Begeisterungsfähigkeit von Kindern ist absolut faszinierend. Auch und gerade die Begeisterungsfähigkeit steckt an, die Kinder gegenüber sich selbst und ihrer Entwicklung zeigen. Sie feiern jede neue Fähigkeit, jede neue Erfahrung, jede neue Erkenntnis. Und alle anderen sollen dabei zuschauen, die Eltern, Geschwister und Freunde sollen dabei sein, wie sie ihre neue Fähigkeit ausprobieren und zelebrieren.

Einfach erfrischend, positiv und so optimistisch – zugleich freundlich und ansteckend!

Dann überlege ich – wann habe ich, wann hast Du, wann haben wir Erwachsenen eigentlich verlernt, uns so regelmäßig und begeisternd selbst zu feiern ?

Wie oft machen, bauen, schreiben, erfahren wir etwas Großartiges … wem erzählen wir davon ?

Zu wem sagen wir, „schau her was ich gemacht, schau her was ich gebaut und geschrieben habe. Ist das nicht toll, ist das nicht großartig ? Schau mir zu, was ich kann, schau hin, was ich geleistet habe !“

Es muss dabei nicht um große Dinge, tiefgreifende Ereignisse gehen – aber: wann warst Du das letzte Mal so richtig stolz auf Dich – auch auf die kleineren „Siege“ und Errungenschaften ?

„Ich bin heute Rad gefahren, ich war heute im Fitnessstudio. Oder: ich habe heute den Rasen gemäht und alle Büsche zurückgeschnitten. Oder: ich habe heute Frühstück, Mittagessen und Abendessen für sechs Personen gemacht – und es hat toll geschmeckt.“

Nein, das sagt man nur selten, wenn überhaupt. Man behält das für sich, wenn überhaupt ein positives Selbstgespräch in diese Richtung stattfindet. Oder wie ist das bei Dir ?

Möglicherweise sagst Du dann vielmehr “Ich hätte es noch besser machen können. Es ist noch nicht gut, noch nicht schnell genug. Oder: ich sollte es noch mehr in die Richtung versuchen, wie es der Nachbar offensichtlich hinbekommt.“

Wann haben wir den Schalter umgelegt von: „schau her, schau, was ich kann“ zu: „es ist nicht gut genug, ich muss noch besser werden – verglichen mit anderen muss ich noch zulegen.“

Nein, so geht das nicht. Wir erzählen uns damit einen Unfug. Wir müssen aufhören, uns solche Geschichten zu erzählen – und dann sogar noch daran zu glauben.

Es wird Zeit, dass wir uns selbst wieder regelmäßig feiern und über uns begeistern. So, wie wir es früher als Kinder ausführlich zelebriert haben.

Ich arbeite daran.

Machst Du mit ?

Viele Grüße

Andreas