Wenn Du eine wissenschaftliche Arbeit vorbereitest – achte auf diese essentiellen Punkte!

Uni

Manchmal ist es erforderlich, nicht nur „zu schreiben“, sondern auch auf ein bestimmtes Ziel mit den Ausführungen hinarbeiten zu müssen. Gerne greife ich das am Beispiel einer wissenschaftlichen Arbeit, bspw. einer Bachelorarbeit auf. Ich selbst habe in der Vergangenheit eine Reihe von Arbeiten selbst geschrieben, noch viel mehr Arbeiten aber korrigiert. Auf Basis meiner Erfahrungen möchte ich hier ein paar grundsätzliche Kriterien mit Dir teilen, deren Einhaltung ich für eine gute wissenschaftliche Arbeit für wesentlich halte:

  • Als Allererstes: mache Dir klar, ob Du das Thema richtig verstanden hast und überlege Dir, wie Du es behandeln willst. Was sollen die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit sein ? Wie willst Du auf diese Erkenntnisse fokussiert hinarbeiten ?
  • Orientierst Du Dich eng am Thema oder schweifst Du ab ? Frage Dich, ob jedes Kapitel, jeder Satz einen Beitrag zur Bearbeitung der aufgeworfenen Fragestellung beiträgt – oder ob es nur Platzhalter und nutzlose Seitenfüller sind. Kein Korrektor will sowas lesen.
  • Der Aufbau sollte bereits ganz klar aufzeigen, wie Du das Thema bearbeiten möchtest. Hierbei sollte eine klare Struktur und “Dramaturgie” bereits erkennbar sein.
  • Schreibweise: fasse Dich kurz, keine Schachtelsätze!
  • Inhalt: zeige Dein tiefes Verständnis vom Thema. Das heißt nicht, dass Du Dich seitenlang über offensichtliche Definitonen und unstrittige Literaturmeinungen auslassen solltest. Es heißt vielmehr, dass Du pointiert und punktgenau gerade die Aspekte adressierst, die Dich bei der Behandlung des Themas weiterbringen.
  • Einleitung: kurze Hinführung zum Thema und Erläuterung, wie das Thema im Folgenden behandelt werden soll.
  • Hauptteil: Behandlung des Themas in prägnanter und strukturierter Form
  • Schluss: Zusammenfassung und klares Aufzeigen des Mehrwertes und der wissenschaftlichen Erkenntnis der Arbeit.
  • Also: die Arbeit muss aus einem Guss sein, sich eng an der Aufgabenstellung orientieren, nicht ausschweifen – letztlich auf den Punkt vorbereitet. Denn kurz und prägnant ist grundsätzlich besser als ausufernd. Der Autor hat aus Sicht des Korrektors das Thema dann besser durchdacht.

 

Viele Grüße

Andreas

P.S. Wie sind Deine Erfahrungen mit wissenschaftlichen Arbeiten? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

 

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