Archiv für den Monat September 2017

Wie lernst Du „am besten“ eine neue Sprache ?

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Eine neue Sprache kann man auf viele Arten lernen.

Denn mir geht es aber an dieser Stelle nicht darum, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, eine neue Sprache zu lernen, sondern welches System am besten (das heißt für mich: am effizientesten) geeignet ist, eine neue Sprache zu lernen.

Ich beziehe mich dabei auch auf meine Lernerfahrungen, zuletzt insbesondere für Italienisch und Spanisch.

Nun: Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass der Spracherwerb am effizientesten möglich ist über das Lesen von Artikeln und Büchern (beginnend bei sehr leichten/kurzen Artikeln, dann zunehmend schwerer).

Es sollten Artikel sein, die Dich inhaltlich interessieren, so dass Du aktives Interesse und den Willen hast, den Artikel zu verstehen – auch dann, wenn Du nicht gleich jedes Wort verstehst, und einige/viele Worte sogar nachschlagen musst, um den Zusammenhang herzustellen.

Und erst danach, das heißt wenn Du ein erweitertes Grundverständnis der Sprache und der verwendeten Sprachmuster hast, kann es dann zunehmend Sinn machen, sich die Sprache auch anzuhören, bspw. über Podcasts. Von Filmen würde ich abraten, dort wird für Anfänger, auch für Fortgeschrittene, für meine Begriffe zu undeutlich und zu schnell, ggf. auch im Dialekt gesprochen.

 

Viele Grüße

Andreas

P.S. Welche Erfahrungen hast Du beim Aufbau von Erfahrungen mit neuen Sprachen gemacht ? Welche Systeme waren für Dich erfolgreich ? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

 

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Für Insolvenzen ist grundsätzlich das (Finanz-)Management verantwortlich ?

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Ganz formal manifestiert die Insolvenz die schlichte

  • Zahlungsunfähigkeit oder
  • Überschuldung

einer Person oder eines Unternehmens.

Ursache für eine solche Zahlungsunfähigkeit (sowie die Überschuldung) ist in der Regel das nachhaltige Übersteigen der Ausgaben über die Einnahmen, d.h. es wird regelmäßig mehr Geld verbraucht als hereinkommt bzw. vorhanden ist.

Die wesentliche Ursache für diesen Zustand ist im privaten Bereich häufig ein fehlendes Verständnis von grundlegenden finanziellen Sachverhalten, insbesondere:

“Man kann auf Dauer nicht mehr Geld ausgeben als man zur Verfügung hat.”

Um das Verständnis der Allgemeinheit zu schärfen für diesen Tatbestand, ist eine Sensibilisierung erforderlich, die idealerweise schon in der Schule beginnt, bspw. in einem Fach „Wirtschaft“. Viele Privatinsolvenzen zeigen jedoch, dass dieses Verständnis noch nicht durchweg geschärft ist.

Im Unternehmensbereich kann es neben der für den privaten Bereich genannten Ursache natürlich auch noch zusätzlich strategische oder operative Fehler des Managements geben, die eine Insolvenz verursachen – und/oder Änderungen im Umfeld des Unternehmens (bspw. neue Technologien, neue gesetzliche Regelungen). Auch hier stellen persönliche Managementfehler oder -fehleinschätzungen aber sicherlich auch die deutliche Mehrheit der Gründe für eine Insolvenz dar.

Viele Grüße

Andreas

P.S. Hast Du bereits Erfahrungen mit Insolvenzen gemacht ? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

 

Brauchst Du wirklich noch ein Sparbuch ?

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In einem ausgewogenen persönlichen Vermögensmix kann das Sparbuch eine Anlageform darstellen, welche folgende Kriterien erfüllt:

  • Sicherheit der Geldanlage,
  • Kein Wertverlust (mit Ausnahme Inflation),
  • Schnelle Verfügbarkeit der finanziellen Mittel.

Nachteil dieser Anlageform ist die derzeit geringe – oder nicht vorhandene – Verzinsung des Geldes.

Jeder muss aber für sich abwägen, ob er kleine Teile seines Vermögens – die er ständig verfügbar haben möchte und die keinem Wertverlust unterliegen können – in dieser Anlageform anlegt.

Für vergleichbare Ziele können bspw. auch Termingelder geeignet sein, die noch eine geringfügig bessere Verzinsung ermöglichen – im Gegenzug aber auch nicht notwendigerweise taggleich verfügbar sind.

Viele Grüße

Andreas

P.S. Wie stehst Du zum Thema Sparbuch ? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

 

Vergiss nicht, mit diesem System an Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden zu denken !

Gesundheit

Unsere Gesundheit hat viel zu tun mit dem Stress, welchen wir innerlich spüren. Dabei tendieren wir stark dazu, viel Zeit und Energie auf Geld und materielle Dinge zu verwenden und uns davon emotional beeinflussen zu lassen.

Wir benötigen Geld zum Leben –  und ein gewisses Niveau an Stress ist normal (und sogar gesund), aber wenn wir in Unruhe geraten, verwenden wir zu viel Zeit und Energie darauf, Dinge zu bekommen, die wir gar nicht unbedingt benötigen.

Am Ende opfern wir einige der wichtigen Dinge, die wir haben (Gesundheit, Beziehungen, etc.), um Dinge zu erhalten, von denen wir denken, sie machen uns glücklicher. Aber in der Regel tun sie das nicht.

Unsere Gesundheit (physisch, mental und sprituell) ist die wichtigste Quelle unseres persönlichen Wohlstands. Wenn wir gesund sind und unsere Rechnungen bezahlt sind, sind wir reich.

Ich habe Dir einige Systeme zusammengestellt, die Du in deinen täglichen Ablauf einbauen kannst, um Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden nachhaltig zu steigern:

  • Sei ausdrücklich dankbar für das, was Du hast. Verbringe etwas Zeit in Ruhe, denke nach. Meditiere.
  • Halte Deine Gedanken in einem Tagebuch fest. Schreibe nieder, was Dir in den Sinn kommt.
  • Esse gesund und trinke ausreichend Wasser.
  • Bewege dich 30-60 Minuten täglich. Du kannst dabei abwechseln zwischen verschiedenen Aktivitäten, die Dir Spaß machen, zum Beispiel Spazieren, Laufen, Radfahren, Schwimmen, Workout, etc.
  • Gehe regelmäßig rechtzeitig ins Bett und versuche natürlich aufzuwachen, ohne Alarm. Die meisten Menschen benötigen etwa 7-8 Stunden Schlaf täglich. Deutlich weniger oder mehr Schlafbedarf ist die Ausnahme.
  • Lebe im Augenblick. Schaue nicht zu sehr zurück in die Vergangenheit oder nach vorne in die Zukunft. Konzentriere Dich auf Deinen Atem. Das wird Dir helfen, Dich in den Moment zurückzubringen.
  • Vermeide Zerstreuungen und Ablenkungen, insbesondere während Du Dich mit anderen Menschen unterhältst, wenn Du arbeitest oder meditierst. Reduziere Hintergrundgeräusche und Ablenkungen auf ein Minimum.
  • Lese, höre oder schaue etwas Unterhaltsames und Lustiges. Umgebe Dich mit Menschen, die Dich zum Lachen bringen.
  • Verbringe Zeit mit den Menschen, die Dir wichtig sind.
  • Lese Dinge, die Dich interessieren, die Dich bilden. Bevorzugt ein Buch, welches Dir die Möglichkeit gibt, Dinge aus anderen Perspektiven zu betrachten. Oder ein Buch, welches Dich dazu anregt, über Deine Ziele im Leben neu nachzudenken.

 

Viele Grüße

Andreas

P.S. Wie klingt das für Dich? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

 

Du möchtest wichtige Aufgaben effizient erledigen? Nutze einfache Systeme!

Efficiency

Ich habe einige interessante Beispiele für solche Systeme für Dich zusammengetragen:   

  • Entferne Ablenkungsmöglichkeiten – Arbeite stattdessen fokussiert, das heißt zum Beispiel
    • keine eingehenden Emails,
    • keine News,
    • keine Notifications,
    • keine Besuche,
    • keine Anrufe.
  • Priorisiere sinnvoll und vorausschauend, das heißt
    • morgens oder bereits am Vorabend die wesentlichen Aufgaben des Tages klar und spezifisch definieren,
    • denn: Erfolg ist die Summe der kleinen Schritte – Tag für Tag.
  • Termine auf 30 min beschränken.
    • Alles Wesentliche kann in 30 min gesagt werden, danach lässt die Aufmerksamkeit nach.
  • Trinke genug Wasser, grundsätzlich etwa 2 Liter pro Tag.
  • Fasse gleichartige Aufgaben zusammen, das heißt beispielsweise
    • Emails und sonstigen Schriftverkehr sammeln und konzentriert in festen Zeitblöcken bearbeiten.
  • Nutze die sog. Pomodoro-Technik, das heißt
    • 30 Minuten-Blöcke konzentrierten und fokussierten Arbeitens, dann kurze Pause.
  • Sage „Nein“ zu Dingen, zu denen Du nicht eindeutig „Ja“ sagen willst, bspw.
    • Ausgewogene Absage: „Das sieht nach einer tollen Möglichkeit aus, aber ich bin derzeit leider ausgebucht. Aber gerne nehme ich das auf meine Wiedervorlage, wenn Du magst.“
    • Geradeheraus: „Bitte entschuldige, aber ich kann nicht.“
    • Ohne Zweifel: „Ich würde gerne, aber es ist derzeit einfach nicht möglich. Danke, dass Du an mich gedacht hast.“
    • Hilfreich: „Nein, danke, aber ich kann nicht. Gerne unterstütze ich Dich bei der Lösungssuche.
    • Es liegt nicht an Dir, ich habe mich entschieden, so etwas nicht zu tun: „Danke für Deine Anfrage, aber ich mach das derzeit grundsätzlich nicht.“
  • Starte mit schweren oder kleinen Aufgaben:
    • Entweder die schwerste Aufgabe des Tages gleich als Erstes vornehmen, oder
    • einige kleine Aufgaben erledigen, um einen „Flow“ zu generieren.
  • Nutze die 2-Minuten-Regel, das heißt
    • was innerhalb 2 Minuten erledigt werden kann, sollte sofort final erledigt werden und nicht erneut geplant / verschoben / zwischengespeichert werden.

 

Viele Grüße

Andreas

P.S. Wie klingt das für Dich? Welche Erfahrungen hast Du mit solchen Systemen gemacht?Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

Wenn Du eine wissenschaftliche Arbeit vorbereitest – achte auf diese essentiellen Punkte!

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Manchmal ist es erforderlich, nicht nur „zu schreiben“, sondern auch auf ein bestimmtes Ziel mit den Ausführungen hinarbeiten zu müssen. Gerne greife ich das am Beispiel einer wissenschaftlichen Arbeit, bspw. einer Bachelorarbeit auf. Ich selbst habe in der Vergangenheit eine Reihe von Arbeiten selbst geschrieben, noch viel mehr Arbeiten aber korrigiert. Auf Basis meiner Erfahrungen möchte ich hier ein paar grundsätzliche Kriterien mit Dir teilen, deren Einhaltung ich für eine gute wissenschaftliche Arbeit für wesentlich halte:

  • Als Allererstes: mache Dir klar, ob Du das Thema richtig verstanden hast und überlege Dir, wie Du es behandeln willst. Was sollen die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit sein ? Wie willst Du auf diese Erkenntnisse fokussiert hinarbeiten ?
  • Orientierst Du Dich eng am Thema oder schweifst Du ab ? Frage Dich, ob jedes Kapitel, jeder Satz einen Beitrag zur Bearbeitung der aufgeworfenen Fragestellung beiträgt – oder ob es nur Platzhalter und nutzlose Seitenfüller sind. Kein Korrektor will sowas lesen.
  • Der Aufbau sollte bereits ganz klar aufzeigen, wie Du das Thema bearbeiten möchtest. Hierbei sollte eine klare Struktur und “Dramaturgie” bereits erkennbar sein.
  • Schreibweise: fasse Dich kurz, keine Schachtelsätze!
  • Inhalt: zeige Dein tiefes Verständnis vom Thema. Das heißt nicht, dass Du Dich seitenlang über offensichtliche Definitonen und unstrittige Literaturmeinungen auslassen solltest. Es heißt vielmehr, dass Du pointiert und punktgenau gerade die Aspekte adressierst, die Dich bei der Behandlung des Themas weiterbringen.
  • Einleitung: kurze Hinführung zum Thema und Erläuterung, wie das Thema im Folgenden behandelt werden soll.
  • Hauptteil: Behandlung des Themas in prägnanter und strukturierter Form
  • Schluss: Zusammenfassung und klares Aufzeigen des Mehrwertes und der wissenschaftlichen Erkenntnis der Arbeit.
  • Also: die Arbeit muss aus einem Guss sein, sich eng an der Aufgabenstellung orientieren, nicht ausschweifen – letztlich auf den Punkt vorbereitet. Denn kurz und prägnant ist grundsätzlich besser als ausufernd. Der Autor hat aus Sicht des Korrektors das Thema dann besser durchdacht.

 

Viele Grüße

Andreas

P.S. Wie sind Deine Erfahrungen mit wissenschaftlichen Arbeiten? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

 

Hast Du das richtige Gepäck auf Deinem Weg dabei? Sicher kannst Du Dir Deinen Rucksack etwas leichter machen!

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Stellen wir beide uns doch heute einfach ganz platt die Frage, ob wir auf unserem derzeitigen Weg überhaupt das richtige Gepäck dabei haben.

Was ist denn überhaupt richtiges Gepäck ?

Das richtige Gepäck ist grundsätzlich mal das Gepäck, welches für Deinen Gebrauch auch wirklich wichtig ist. Unwichtiges, unnötiges Gepäck ist letztlich sinnloses Gewicht, welches Du mit dir rumschleifst.

So kommt demnach die konsequente Folgefrage: Woher weiß ich, welches Gepäck ich benötige ?

Antwort: das weißt nur Du allein.

Wie nähern wir uns gemeinsam der Antwort ?

Indem wir die richtige Frage stellen, die da lautet:

Was ist Dir wirklich wichtig im Leben ?

  • Welche Ziele hast Du ?
  • Welche Menschen sind Dir besonders wichtig ?
  • Welche Dinge sind Dir wichtig ?
  • Konzentriere Dich dann bei Deinen täglichen Aktivitäten vor allem auf die Ziele, die Dir besonders wichtig sind.
  • Beschäftige Dich hauptsächlich mit den Menschen, die Dir besonders wichtig sind.
  • Behalte nur die Dinge, die Dir wichtig sind.

Es bietet sich an, dass Du Dir diese Frage regelmäßig stellst, um deine Lebensgestaltung auf Deine aktuellen Lebensumstände und eine eventuelle Änderung Deiner persönlichen Interessen anzupassen.

Auf der Grundlage dieser Überlegungen kannst Du natürlich auch Deine Tage so gestalten, dass sie im Einklang mit diesen eher grundsätzlichen Fragestellungen sind, d.h.

  • lege regelmäßige Maßnahmen fest, die Dich bei der Erreichung Deiner Ziele unterstützen und reserviere Dir entsprechende Zeitblöcke. Entledige Dich von vermeintlichen Verpflichtungen, die Dir nicht wichtig sind.
  • vernetze Dich regelmäßig mit Deinen “Lieblingsmenschen”. Fühle Dich nicht verpflichtet, Dich mit Menschen zu umgeben, die Dir nicht gut tun.
  • entledige Dich regelmäßig von Dingen, die keinen Wert mehr für Dich darstellen. Für die wichtigen Dinge schaffst Du ein strukturiertes Ablagesystem.

 

Viele Grüße

Andreas

P.S. Was ist Dir persönlich denn besonders wichtig im Leben? Ich freue mich über Deinen Kommentar.