Wenn Dein Körper nach Zucker verlangt, was solltest Du stattdessen essen?

Zucker

Es gibt gute Gründe, den Zuckerkonsum deutlich zu reduzieren. Hierzu kann ich auf Wunsch gerne noch gesondert eingehen.

Die Frage, die ich hier beantworten ist nun vielmehr: Wie mache ich das ?

Ich selbst habe damit begonnen, meinen Zuckerkonsum massiv zu reduzieren. Ganz auf Zucker verzichten werde ich aber nicht, ich bin ein Verfechter der 80/20 Lösung, das heißt mit 20% der Maßnahmen erreiche ich 80% der Resultate. Damit erreiche ich maximale Effektivität. Hier befinde ich mich selbst bereits im Zielkorridor, bin aber natürlich immer wieder am Fein justieren.

Ganz klar ist für mich auf Basis der Erfahrungen, die ich selbst gemacht habe: wenn Dein Körper ausdrücklich nach Zucker verlangt, kannst Du dem insoweit nachgehen, als dies noch vergleichsweise “gesunden” Zucker betrifft (also den nicht raffinierten/prozessierten Zucker). Dazu gehört beispielsweise Obst. Dort ist Zucker enthalten. Der Körper kann diese Zucker gut verarbeiten, zumal der Zucker in das Fruchtfleisch eingearbeitet ist (sog. „Fasern“) – d.h. der Körper hat da was zu tun, zu verdauen. Vergleichsweise schlechter sind beispielsweise Fruchtsäfte, die auch entsprechend Zucker enthalten, der Körper den Zucker aber ohne zusätzliche Verdauungsarbeit erhält und direkt durchschleust.

Ich bin also dabei, meinen Zuckerkonsum erheblich zu reduzieren. Dazu gehört insbesondere, dass ich auch meinen Schokoladenkonsum (und ähnliche Produkte) um rd. 80 % reduziert habe (ich messe das nicht genau nach – gehe da eher nach Gefühl vor), ich esse bewusster Lebensmittel (Brot, Fleisch / Fisch, Beilagen, etc.) mit reduziertem Zuckeranteil. Im Internet (und selbst bei Deinem lokalen Bäcker – zumindest bei meinem Bäcker liegen entsprechende Listen aus) findest Du konkrete Hinweise, wie viel Zucker bestimmte Produkte enthalten.

Reduziere bewusst Deinen Zuckerkonsum und bleibe standhaft und konsequent.

Werde Dir bewusst, warum Du das tust, um Dich auch regelmäßig selbst zu motivieren, konsequent und willensstark auf Deinem Weg zu bleiben !

Wie klingt das für Dich ? Welche Erfahrungen hast Du gemacht ?

Wie stehst Du zum Thema Zuckerkonsum ?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar !

Viele Grüße

Andreas

 

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6 Gedanken zu „Wenn Dein Körper nach Zucker verlangt, was solltest Du stattdessen essen?

  1. Siri

    Hi Andreas,
    das Thema deines Beitrags finde ich echt gut! Mir selbst erging es so, dass ich früher Unmengen an Zucker in Form von Süßigkeiten gegessen habe. Als ich mich dazu entschloss, dass es nicht so weitergehen kann, wurde mir erst mal bewusst, dass Zucker meine Sucht ist. Die ersten zwei, drei Wochen ohne den „Stoff“ waren echt hart, aber anschließend verschwand mein Bedürfnis danach komplett und ich konnte ein gesundes Verhältnis zum Zucker aufbauen.
    Viele Grüße,
    Siri von quergetippt.com

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    1. Andreas Autor

      Hallo Siri, vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht zu diesem Thema. Wie Du auch sagst, der erste Schritt ist die Einsicht und Erkenntnis, dann geht es im zweiten Schritt um die Maßnahmen, den Zuckerkonsum deutlich zurückzufahren. Viele Grüße Andreas

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  2. Ilanah

    Zuckerkonsum, also der übermässige, soll ja eine Sucht sein. Daher ist es wohl so hart zu verzichten.
    Da ich Diabetikerin bin muss ich mich mit diesem Thema befasssen.
    Vor der Diagnose war ich überhaupt kein Süßigkeiten-Fan, ich liebte es herzhaft. Schokolade gab es bei mir tatsächlich alle paar Jahre mal, statt Kuchen verlangte ich bei Einladungen immer ein Käsebrot mit Tomate oder Gurke.
    Seit ich die Diagnose habe ist mein Süßverlangen immens, ich kenne mich nicht mehr wieder. Es ist ein Graus.
    Und es hilft auch nicht, wenn ich fünf, sechs, sieben Wochen komplett auf Zucker verzichte (was wirklich sehr schwer ist, weil sich in fast allem Zucker befindet, wurde ja als Geschmacksverstärker, z.b. in Wurst, eingesetzt, als die Verbraucher alles fettärmer wollten).

    Die Tipps meiner Diabetologin, wenn mich der Zuckerhunger packt, fand ich lächerlich. Sie meinte, ein paar Nüsse oder ein, zwei Möhren tun es auch…..neeeeee, wenn jemand Schokolade will, dann helfen keine Möhren.
    Ich bin auch noch auf der Suche nach dem ultimativen Tipp, der mir die Lust auf Süßes endlich verleidet.

    Liken

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  3. summerruby

    Hallo in die Runde! Das Thema beschäftigt mich auch schon seit einiger Zeit und so ganz zufrieden bin ich mit meinem Zuckerkonsum (noch) nicht. „Zuckerfalle“ sind für mich z.B. oft die Süßigkeiten, die meineTochter geschenkt bekommt. Die liegen dann in unserem Schlickerschrank, weil sie nicht alle auf einmal essen darf und wer geht dann abends dran, wenn sie im Bett ist? Ich. Puuuhhh…
    Was mir gut tut und besser hilft als zwei Möhren oder ein paar Nüsse, ist zur Zeit Reissirup. Der süßt zwar nicht so stark wie Frucht- oder Haushaltszucker, hat aber einen angenehm karamelligen Geschmack und wirkt bei mir sehr gut gegen Heißhunger. LG, Ruby

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