Archiv für den Monat Oktober 2017

Nutze das Wissen und die Erfahrung anderer für Deine persönliche Entwicklung.

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Drei Bücher im Monat. Wie viel liest Du?

Ich versuche, jeden Tag mindestens 30 Minuten Zeit zu investieren, um Bücher zu lesen. Dadurch erhalte ich wertvolle Impulse, Reflektionen und Ideen für Themen, die mir wichtig sind. Außerdem dienen sie mir zum Abschalten und Entspannen.

Lesen ist also ein sinnvolles Investment für Dich: Mittels Deiner Buchlektüre kannst Du in die hellsten Köpfe unserer Zeit (und davor) eintauchen und Dich und Deine Routinen verbessern. Mittels Lesen kannst Du Gewohnheiten entwickeln, die Du benötigst, um auf höchstem Level produktiv sein zu können und mehr erledigt zu bekommen.

Grundsätzlich bevorzuge ich Lesen im Vergleich zum Hören eines Audiobooks. Ich glaube, dass Lesen Dir dabei helfen wird, ein besserer Schreiber zu werden (und Schreiben ist eine Fähigkeit, die jeder kultivieren sollte). Lesen erfordert außerdem mehr Fokus und Aufmerksamkeit. Des Weiteren machst Du womöglich mehrere Dinge gleichzeitig, während Du ein Audiobook hörst. Trainieren oder Auto fahren sind häufig Tätigkeiten, die neben dem Hören eines Audiobooks ablaufen. Damit will ich nicht sagen, dass Du auf Audiobooks verzichten sollst. Sie können eine sehr gute Ergänzung zum Lesen darstellen, insbesondere in Zeiten des Leerlaufs bzw. wenn Du „nebenher“ etwas tun möchtest. Auch ich höre gerne Audiobooks und podcasts. Allerdings rechne ich diese Zeit nicht auf meine Lesezeit an. Lesen hat für mich nochmal eine ganz andere Qualität.

Auf der Basis Deiner Lektüre eines Buches lernst Du nicht nur eine wertvolle Lektion, zugleich entwickelst Du darüber hinaus die wichtige Fähigkeit zu Fokussieren. Und Fokus ist essentiell für erhöhte Produktivität und eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit.

Hast Du Dir feste Zeiten eingeplant, um an Deinem aktuellen Buch zu lesen?

Hast Du heute schon in einem Buch gestöbert?

Was macht für Dich die Lektüre eines Buches besonders wichtig und wertvoll?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

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Hast Du Deinen Kalender im Griff?

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Kennst Du das? Du beginnst einen neuen Tag, der Kalender ist noch leer. Trotzdem füllt sich der Tag sehr schnell mit Aktivitäten. Mit Aktivitäten, die sich aus eingehenden Emails ergeben, aus eingehenden Anrufen aus Besuchen im Büro oder zu Hause von Kollegen oder Nachbarn. Was haben diese Aktivitäten aber alle gemeinsam? Sie sind fremdbestimmt, fremdgesteuert. Jemand anders – jemand der Dir eine Nachricht schreibt oder Dich anruft – bestimmt über Deinen Terminkalender, bestimmt darüber, was Du den Tag über machst.

Ist das sinnvoll oder produktiv aus Deiner persönlichen Sicht? Wohl her nicht.

Wie bekommst Du also Deine Zeit in den Griff oder:

Wie übernimmst Du die Kontrolle über Deinen Tag?

Nutze Deinen Kalender.

Dein Kalender ist eines der wichtigsten Tools für Deine tägliche Produktivität. Mache mehr aus Deinem Kalender und nutze ihn, um feste Zeiten für Termine mit Dir selbst zu blocken. In den Terminen mit Dir selbst kümmerst Du Dich um die Dinge, die Dir wirklich wichtig sind. Das können einzelne Termine sein, oder auch sich regelmäßig wiederholende Termine/Vereinbarungen, die Du als automatische Wiederholung in Deinen Kalender einträgst.

Trainingszeiten, Arbeitszeiten, Meditation, Lesen, Planung, Nachdenken und wöchentliche Reviews. All diese Aktivitäten kannst Du vorab planen und in Deinen Kalender eintragen, als einmalige Termine oder als sich wöchentlich/monatlich automatisch wiederholende Termine.

Damit blockierst Du diese Zeit. Und Du gewinnst die Hoheit und Kontrolle über Deine Zeit (zurück). Du konzentrierst Dich auf die Aktivitäten bzw. Themen, die Dir persönlich wirklich wichtig sind.

Außerdem kann der Kalender auch dann besonders nützlich sein, wenn Du versuchst eine bestimmte Gewohnheit zu entwickeln und zu etablieren, wie bspw. regelmäßiges Lesen oder die tägliche morgendliche Meditation. Wenn Du den Termin fest in deinem Kalender planst und ein konkretes Zeitfenster einplanst, ist es viel einfacher, diese Gewohnheit als regelmäßige Routine einzupflanzen.

Also, schaue gleich in Deinen Kalender:

Was hast Du Dir für heute schon vorgenommen?

Sind das alles Termine, die Dir wirklich wichtig sind?

Was ist Dir denn wirklich wichtig?

In welche Aktivitäten möchtest Du Deine Zeit investieren?

Überprüfe Deinen Kalender für die laufende Woche und gleiche ab, wie viel Zeit Du für diese wichtigen Aktivitäten vorgesehen hast. Bist Du zufrieden mit diesem Anteil? Oder möchtest Du den Anteil dieser „Quality Time“ erhöhen? Trage Dir für heute noch zwei Termine mit Dir selbst ein.

Termine, in denen Du bewusst Zeit für Dich persönlich investierst.

Ist Gold die neue Währung? Welche Bedeutung haben Goldreserven für den Wert einer Währung?

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In Anbetracht der Flut von Geld, welches aufgrund der niedrigen Zinsen weltweit Anlagemöglichkeiten sucht, stellt sich die Frage, ob es nicht alternative Währungen gibt, die eine größere Stabilität aufweisen. Traditionell wird dabei immer wieder auf das Gold verwiesen.

Gold weist im langfristigen Vergleich eine hohe Wertbeständigkeit auf.

Dadurch, dass Gold weltweit ein knappes und wertvolles Gut ist, hat es schon seit Jahrhunderten einen Wert an sich, der – auch in finanzielle Währungen der nationalen Notenbanken gerechnet – ein mehr oder weniger stetiges Wachstum erfährt. In alten Zeiten war Gold sogar schon mal ein regelmäßiges Zahlungsmittel. Dinge und Sachen wurden in Gold aufgewogen. Durch die nachfolgenden Fortschritte in der Wirtschaft wurde die Abrechnung von Zahlungsvorgängen in Gold tendenziell zu schwerfällig, weswegen man davon abkam und zunehmend auf Geldnoten umstieg.

Geldnoten haben Gold als Zahlungsmittel weltweit abgelöst – aber nie so ganz.

Diese Geldnoten wurden von den damals sukzessive entstehenden Nationalstaaten emittiert und mit dem Versprechen verbunden, dass der Inhaber des Geldscheins den aufgedruckten Betrag jederzeit im jeweiligen Staat als Zahlungsmittel einlösen kann. Der Staat hat sich ein Monopol ausbedungen, solche Geldscheine als alleinige Zahlungsmittel für den jeweiligen Staat zu emittieren. Im Gegenzug vertraut derjenige, der einen solchen Geldschein besitzt darauf, dass der Geldschein auch den aufgedruckten Wert hat. Dieses Vertrauen in eine Währung wird maßgeblich dominiert von der Stabilität und Kontinuität der jeweiligen nationalen Wirtschaft und von der Glaubwürdigkeit der staatlichen Politik.

Wenn die Vertrauen in die Politik und in die Stabilität der Wirtschaft verloren geht, können Bedenken gegen die Werthaltigkeit der jeweiligen Währung entstehen. Alternative Zahlungsmittel werden in solchen Fällen häufig gesucht. Gefunden werden dann oft Währungen anderer Nationalstaaten oder auch physische werthaltige Zahlungsmittel, wie beispielsweise Gold.

Denn Gold war stets weltweit ein zulässiges Zahlungsmittel, welches auch durch staatliche Politik oder durch Misswirtschaft, nicht wesentlich an Wert verlor.

Daher werden in allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Krisenzeiten oder Phasen der Unsicherheit häufig Investments in Gold empfohlen. Der Goldpreis steigt dann allerdings auch mehr oder weniger erheblich.

Goldreserven eines Staates können einen Staat stabilisieren – ob sie auch eine nationale Währung stabilisieren können?

In der Regel verfügen die Nationalstaaten über mehr oder weniger hohe Goldreserven. Dabei gibt es eine feste Verbindung zwischen den Goldreserven eines Landes und dessen Währung gibt es – anders als noch bis zu den 70er Jahren in einzelnen Ländern, insbesondere den USA –  nicht mehr. Bis in die 70er Jahren wurde in den USA die Ausgabe von Geldnoten mit dem Versprechen verbunden, dieses Papier (Geldscheine) jederzeit bei der jeweiligen nationalen Zentralbank in Gold eintauschen zu können. Dieses Versprechen geben die USA nicht mehr.

Daher besteht bei der Ausgabe von Geldnoten nur noch das ausdrückliche Versprechen der Staaten, dass die Geldscheine den aufgedruckten Wert haben. Wer das Geld entgegennimmt muss aber heutzutage darauf vertrauen, dass die Länder ihren Verpflichtungen aus diesen Geldscheinen auch tatsächlich nachkommen. Wie viel diese Versprechen in der aktuellen Situation noch wert sind, kann man sich selbst ausrechnen. Hohe vorhandene Goldreserven ermöglichen aber immerhin, in ein gewisses Vermögen eines Staates zu vertrauen und damit daran zu glauben, dass der Staat die Goldreserven in Krisenzeiten einsetzen wird, um Politik und/oder Wirtschaft des jeweiligen Landes zu stabilisieren.

Ich fasse zusammen – Gold stellt einen Wert dar.

Dieser Wert ist historisch belegt und vorhanden. Gold war immer – unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – etwas wert. Gold war auch häufig ein sicherer Hafen in Krisenzeiten – so auch möglicherweise in heutigen Zeiten. Durch Zuhilfenahme eines Zahlungsmittels Gold werden immer Tauschtransaktionen möglich sein, da die Wirtschaft stets an den nachhaltigen Wert des Goldes vertraut.

Daher wird Gold häufig auch als Geldanlage verwendet, selbst wenn nicht ausdrücklich von Wertsteigerungen ausgegangen wird. Gold wird dabei heute häufig – von der Sicherheit und Risikoarmut des Investments –  in eine ähnliche Anlageklasse gesteckt wie Immobilien. Wahrscheinlich auch nicht ganz zu Unrecht. Auch wenn Gold selbst keine Rendite erwirtschaften kann, sondern nur die Aussicht auf Wertsteigerungen bietet.

Vorhandene Goldreserven von Staaten können der Stabilisierung von nationalen Währungen dienen, zum Stopfen von Löchern in nationalen Haushalten – oder auch als tatsächliche Reserve für wirklich schlechte Zeiten. Die Stabilität einer nationalen Währung kann aber heutzutage nicht mehr mit solchen Goldreserven in einen engen Zusammenhang gestellt werden. Die Goldreserven stellen damit eher einen Puffer dar, um nachteilige wirtschaftliche Entwicklungen abzuschwächen.

Gold ist und bleibt eine Währung. Gold ist und bleibt eine Anlageklasse in der Welt der Investments. Es bietet sich daher an, dass finanzielle Investoren individuell prüfen, ob ein  kleiner Anteil Gold in einer persönlichen Vermögensallokation sinnvoll ist.

Hast Du schon eine Geldanlage in Gold für Dich geprüft?

Warum bist Du zu welchem Ergebnis gekommen?

Wie stehst Du allgemein zum Thema Gold und Investment?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Du willst jeden Morgen trainieren? Just Do It!

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Trainieren ist richtig und wichtig. Warum? Weil es Dich fit macht, Du Deine Ausdauer stärken kannst und Du damit auch einiges für Deine Gesundheit tust.

Ich will dabei an dieser Stelle gar nicht im Einzelnen auf die denkbaren vielfältigen Arten des Trainings eingehen. Sei es Laufen, Rad fahren, Tennis Spielen, ins Fitnessstudio gehen, Gewichte stemmen oder oder oder… Es gibt vielfältigste Möglichkeiten, sich fit zu halten – jeweils im Einklang mit seinen persönlichen Zielen, Wünschen, der eigenen körperlichen Konstitution, vorgegebenen Rahmenbedingungen und zeitlichen Vorstellungen.

Wichtig ist, dass man es tut.

Welche Maßnahmen Dich dabei unterstützen, dieses Investment in Deinen Körper, Deinen Geist, Deine Gesundheit auch tatsächlich regelmäßig zu realisieren, findest Du hier:

  • Bereite Dein Training für den Folgemorgen bereits konkret am Vorabend:
    • lege Dir Deine Sportsachen bereit.
    • Lege fest, wann Dein Wecker klingelt und
    • bestimme für Dich, wie Du das morgendliche Training in Deine übliche Morgenroutine einbauen kannst.
  • Du solltest vor dem Frühstück trainieren, damit das Training effizient ablaufen kann.
  • Setze Dir dann täglich am Vorabend das Ziel, am nächsten Morgen trainieren zu gehen. Wie lange Du trainieren gehst, kannst Du auch festlegen. Wichtig ist aber zuvorderst, dass Du mit dem Trainieren anfängst. Dann kommst Du möglicherweise auch in einen Flow.
  • Vergegenwärtige Dir, warum Du trainierst: welches mittelfristiges Ziel verfolgst Du mit dem Training. Möchtest Du abnehmen, möchtest Du fitter werden, möchtest Du gesünder leben, etc.

Mit diesen Gewohnheiten baust Du eine Gewohnheit des regelmäßigen Trainings auf. Du profitierst von den positiven Effekten der regelmäßigen Bewegung für Geist und Körper.

Ich wünsche Dir viel Spaß mit der neu hinzu gewonnenen persönlichen Fitness! Bleib dabei! Just Do It!

Welche Sportarten nutzt Du, um fit zu bleiben oder fit zu werden? Welche Ziele verfolgst Du mit Deinem regelmäßigen Sport? Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Wie sind Leute in der Lage, 80 bis 100 Stunden pro Woche zu arbeiten und kein Burnout zu bekommen? Ich ergänze diesen Gedanken mit der Frage: warum verbringst Du Deine Zeit so, wie Du sie tatsächlich verbringst?

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Es gibt Leute, die arbeiten ein heutzutage normales Pensum von etwa 40 Stunden pro Woche und es gibt Leute, die arbeiten deutlich länger (oder kürzer).

Das kann verschiedene Ursachen haben. In Deutschland ist es aufgrund der üblichen Arbeitsverträge regelmäßig so, dass eine Vertragserfüllung durch den Arbeitnehmer mit einer 40-stündigen Arbeitswoche im Normalfall möglich ist. Trotzdem gibt es viele Leute, die trotz dieser vertraglichen Regelung deutlich länger in der Arbeit sind. Von diesen Leuten gibt es wiederum welche, die ein deutlich höheres Pensum an Arbeitszeit in erheblichem Maße anstrengt und stresst. Sie sind von ihrer beruflichen Tätigkeit in erheblichem Maße persönlich und körperlich belastet. Ein Burnout kann in diesem Fall eine heutzutage regelmäßige Konsequenz sein.

Andere Leute finden eine solche Arbeitsumgebung wiederum inspirierend und motivierend. Diese Leute möchten möglicherweise gar nicht so viel zu Hause sein. Sie haben ihre Prioritäten eindeutig auf das berufliche Leben gelegt.

Solchen Menschen ist die Arbeit besonders wichtig, d.h. sie blenden alle andere Interessen (Familie, Sport, Hobbies, sonstige Freizeitbedürfnisse) komplett – oder weitestgehend – aus und konzentrieren sich vollständig auf die Arbeit, sie gehen in ihrer Arbeit auf.

Einen Burnout können diese Leute vermeiden, weil die Arbeit für sie ein wesentlicher Lebensbestandteil ist, aus dem sie auch Kraft und Selbstverständnis ziehen. Sie konzentrieren sich bewusst auf diese berufliche Tätigkeit  und gewinnen Freude durch diese Art und diesen Umfang des Arbeitsaufwands. Sie ziehen letztlich ihre Kraft und ihre Energie aus dieser Tätigkeit. Einen Ausgleich benötigen sie dann häufig – zumindest kurzfristig – nicht.

Meine Botschaft: Jedem das Seine!

Jeder Mensch sollte für sich herausfinden, mit welchen Aktivitäten er oder sie sich gerne den ganzen Tag beschäftigt. In vielen Fällen wird die Arbeit nicht die Aktivität sein, die auf der Wunschliste der Tätigkeiten ganz oben steht. Trotzdem wird die Arbeit in der Regel wohl als eine Aktivität betrachtet, die – zumindest aus finanziellen Gründen – notwendig und – vom Tätigkeitsfeld her – vielleicht auch sinnvoll ist. Die meisten Menschen werden daher mehr oder weniger viel Zeit bei der Arbeit verbringen bzw. in die Arbeit investieren. Dafür erhalten sie einen Return bzw. einen Ertrag in Form von Gehalt oder Gewinnausschüttung.

Unabhängig von diesen normalen Rahmenbedingungen gibt es auch Menschen, die deutlich mehr arbeiten wollen – weil es ihnen persönlich gut tut. Niemand sollte sie davon abhalten oder daran hindern, oder? Ich tue es jedenfalls nicht. Trotzdem weise ich gerne darauf hin, dass ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeitaktivitäten, d.h. dem Verfolgen der persönlichen wertvollen Interessen, auf langfristige Sicht ganz viel Sinn macht.

Daher: überprüfe regelmäßig Deinen Fokus.

Erfasse die Zeit, die Du in verschiedenen Aktivitäten verbringst. Passen die Inhalte und passt der Zeitaufwand zu Deinen aktuellen Interessengebieten? Macht es für Dich vielleicht auch Sinn, zu einem bestimmten Zeitpunkt umzusteuern, die Interessenschwerpunkte zu verschieben und die Zeit, welche zu Deiner persönlichen Investition zur Verfügung steht, ebenfalls zu hinterfragen und gegebenenfalls zu ändern?

Frage Dich: Investiere ich die mir zur Verfügung stehende Zeit derzeit in die richtigen Themen und Aufgaben?

Was ist Dir also wirklich wichtig? Womit möchtest Du dich wirklich beschäftigen?

Und meine abschließende Frage: Wirst Du Dir darüber in regelmäßigen Abständen klar?

Stell Dir vor es ist Frieden … und alle machen mit !

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„Friede für alle!“. Das klingt gut. Aber gibt es denn auch gute Gründe, warum Friede für alle sinnvoll ist? Manche Menschen in der Historie unserer gemeinsamen Welt sind möglicherweise der Auffassung, dass Unfriede und/oder Krieg bestimmte Dinge effizienter in eine Richtung entwickelt, die individuell gewünscht wird…

Ich möchte an dieser Stelle gleich klarstellen, dass ich nicht dieser Auffassung bin. Vielmehr möchte ich in meinem Blog die Frage beantworten, warum Friede für alle – und damit meine ich für alle Menschen auf der Welt – sinnvoll und gut ist.

Friede für alle, denn Friede hilft uns. Warum?

Eine friedliche Zeit unterstützt uns dabei, individuelle, national und weltweit Strukturen zu schaffen, die alle Menschen in ihrer Entwicklung voran bringen. Dabei kann es um Infrastrukturmaßnahmen gehen. Ich denke da an Bildungseinrichtungen wie Schulen oder Universitäten, oder auch Mobilitäts- und Versorgungsinfrastrukturen wie Straßen und Energienetze. Der Aufbau eines stabilen politischen und wirtschaftlichen Systems ist eine wesentliche Säule einer friedvollen Gesellschaft. Nachhaltiger Friede hilft diese Infrastrukturen zu erhalten, zu stabilisieren und stetig weiterzuentwickeln. Dadurch, dass diese Strukturen jedem Menschen nützen, bei seinem täglichen Leben als auch bei seiner persönlichen Weiterentwicklung, hilft die Erhaltung und laufende Verbesserung dieser Strukturen jedem einzelnen Menschen. Zerstörung oder Vernichtung durch Krieg und Unfriede sind hierbei extrem kontraproduktive Mechanismen, die kein Mensch haben will.

Friede für alle, denn Friede befreit uns. Warum?

Friede ermöglicht Freiheit für jeden Einzelnen. Friedlichen sozialen Strukturen ist immanent, dass sie auf die persönlichen Freiheiten setzen und bauen. Was ist Freiheit? Freiheit ist die Möglichkeit, den eigenen Willen, die persönlichen Interessen und Wünsche auszuleben. Auszuleben in Leitplanken, welche die Gesellschaft gemeinschaftlich vereinbart hat. Das heißt, die Freiheit basiert auf einem Wertegerüst, welches über eine gewisse Zeit erst einmal entstehen muss. Dieses Wertegerüst entwickelt sich aus dem friedlichen Zusammenleben von Menschen. Es wird über die Zeit vereinbart oder fließt in die regelmäßigen Verhaltensweisen der Menschen in der täglichen Interaktion untereinander ein. Innerhalb dieser mehr oder weniger offen ausgesprochenen aber klaren Leitplanken von Verhaltensweisen, die auf dem Wertegerüst aufbauen, kann jeder Mensch seine Ziele definieren, an der Erfüllung seiner persönlichen Wünsche arbeiten. Damit hat jeder Mensch auch unter seiner Kontrolle, was er persönlich tun möchte. Er ist hier nur wenigen Restriktionen ausgesetzt. Dadurch entsteht das Gefühl von Freiheit, ein positives, freudiges, inspirierendes Gefühl.

Friede für alle, denn Friede vereint uns. Warum?

Einheit, Freiheit, Brüderlichkeit – ein bekannter Ausspruch aus kriegerischen Zeiten der Vergangenheit. Ich verstehe diese Aussage aber aus heutiger Sicht als Endpunkt einer gewaltsam geführten gesellschaftlichen Auseinandersetzung um den künftigen gemeinsamen Weg der Gesellschaft. Aus einer monarchistischen Struktur, die nur einen Herrscher kannte, in eine basisdemokratische Bewegung, welches die Führung durch ein Gremium vorsah, welches von allen Bürgern mitgetragen wurde. Die Einheit der Gesellschaft wurde mit der Beendigung des Konflikts wieder dauerhaft herbeigeführt. Einheit ist wichtig, weil damit einig agiert wird. Es besteht mithin ein gemeinsames Grundverständnis für das tägliche Handeln. Divergierende Individualinteressen werden konsensual und auf der Basis von vereinbarten Regeln gelöst. Die Einheit – und die Brüderlichkeit – führt zur Bildung einer Gruppe, die aus sich heraus Einigkeit demonstrieren kann. Denn sie stützt sich auf die gemeinsame Herkunft und auf gemeinsam erarbeitete Regeln, die nach klaren Abläufen regelmäßig gemeinsam überprüft und weiterentwickelt werden – heutzutage in der Regel in Form einer Demokratie, das heißt der Herrschaft des Volkes.

Friede für alle, denn Friede spornt uns an. Warum?

Friede macht uns produktiv. Wenn Friede herrscht, müssen wir uns um das nackte Überleben nur noch wenig Sorgen machen. Zumindest ist weniger Aufwand erforderlich, sein Leben zu verteidigen. Insgesamt wird es in der Regel auch weniger aufwendig sein, tägliche Basisbedürfnisse wie Essen und Trinken zu befriedigen. Diese eingesparte Kraft kann jeder einzelne Mensch in produktive, kreative Prozesse in der Gesellschaft einbringen – sei es in der Wissenschaft, der Informationstechnologie, der Kultur, der Architektur, der Literatur, der Musik oder in anderen Bereichen, die bei den Menschen Interesse der Fortentwicklung wecken. Nie ist die Wissenschaft so produktiv und kreativ, als wenn Friede herrscht und die Menschen sich mit Fortschritten und Neuentwicklungen beschäftigen können. Jede Friedenszeit ist damit eine Zeit großer Schritte nach vorne, die unsere Gesellschaft in verschiedensten Bereichen macht. Davon profitiert auch jeder Einzelne von uns.

Also: mach mit beim Frieden machen!

Investiere in den Frieden!

Ich freue mich, wenn ich mit meinen Gedanken und Überlegungen Anstöße geben kann, um den Frieden in der Welt zu unterstützen.

Mit welcher Maßnahme möchtest Du den Frieden heute noch weiter tragen?

 

Meditation – „Voodoo“ oder „life hack” ?

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Kann denn Meditation wirklich was bringen? Ist es nicht nur Zeitverschwendung? Wer macht denn schon sowas?

Diese und ähnliche Fragen habe ich in der Vergangenheit oft gelesen und gehört. Ich habe auch den Tenor daraus für bare Münze genommen und hatte auf nähere Überlegungen zum Thema Meditation verzichtet. Allerdings habe ich vor einiger Zeit dann doch mal ausprobiert – wie es ist. Zu meditieren. Täglich. 10 Minuten. Und ich habe festgestellt: es bringt was. Entspannung. Abschalten. Kraft sammeln.

Lohnt es sich also, Zeit in das regelmäßige Meditieren zu investieren? Ich sage: ja, das tut es. Probiere es doch einfach mal aus! – Für 3 Tage, für 10 Tage – Du wirst es dann zur täglichen Gewohnheit werden lassen, glaub mir.

Aber lass mich nochmal ganz am Anfang beginnen:

Ich habe selbst auch lange Zeit nicht daran geglaubt, dass Meditation wirklich sinnvoll sein kann. Man denkt da als nüchterner Mensch mehr an “Voodoo”, weniger an „life hack“ – also eine Änderung der Lebenseinstellung.

Aber: Mitnichten ist es so.

Meditation gibt es ja in verschiedenen Formen. Ich möchte an dieser Stelle auf eine Form des Meditierens Bezug nehmen, die hauptsächlich darauf abstellt, sich seiner selbst bewusst zu werden:

  • Seines Körpers bewusst zu werden, sich zu konzentrieren, sich auf den eigenen Körper und Gedanken zu fokussieren.
  • Die Gedanken teilweise schweifen zu lassen, teilweise einzufangen und auf ein bestimmtes Thema, möglicherweis auch auf ein Mantra, zusammenzuführen.

Wie läuft es ab?

Suche Dir einen Platz, an dem Du 10 Minuten Ruhe haben kannst, setze Dich aufrecht hin, die Hände in den Schoss gelegt, schließe die Augen und atme tief ein und aus (5–6 mal). Es gibt im Übrigen auch Apps, die Dich bei einer solchen Meditation anleiten können. In der Folge gibt es verschiedene denkbare Abläufe der Meditation. Alle beziehen sich aber darauf, dass Du dich fokussierst – und auf bestimmte Dinge, Themen, Gedanken konzentrierst.

Was ist danach?

Wenn Du nach 10 Minuten aus der Meditation zurückkehrst, bist Du erfrischt, erholt und bereit für neue Aufgaben. Am besten machst Du die Meditation gleich morgens, so dass sie dir Kraft für den Tag gibt. Und tatsächlich ist es so, dass Du mit Unterstützung der morgendlichen Meditation den Tag besser und effektiver verbringst als ohne eine Meditation. Das heißt, die 10 Minuten am Morgen sind gut investierte Zeit, denn die Zeit holst Du bei der Erledigung Deiner täglichen Themen locker wieder rein – sei es Arbeit, seien es familiäre oder Freizeitaktivitäten. Du holst die Zeit wieder rein, weil Du effizienter tätig bist und mit einer positiveren und erfrischten Grundeinstellung an Deine Themen herantrittst.

Also: Werde aktiv!

Probiere es aus. Investiere und nutze die Zeit. Es reichen 10 Minuten. Nimm Dir täglich diese Zeit, diesen Freiraum für Dich. Schalte ab. Fokussiere Dich auf Dich selbst, auf Deine Gedanken, auf Dein Inneres. Du wirst von der regelmäßigen Meditation profitieren.

Welche Erfahrungen hast Du mit dem Meditieren gemacht? Auf welche Weise meditierst Du für Dich besonders erfolgreich? Ich freue mich auf Deine Nachricht.