Archiv für den Monat Dezember 2017

Es bewegen sich ständig Gedanken in unserem Gehirn.

Du denkst andauernd.

Jeder Mensch denkt ständig. Du denkst ständig. Meist fällt Dir das erst auf, wenn Du versuchst, Deine Aufmerksamkeit systematisch auf Deinen Atem zu konzentrieren und ohne Urteil wahrzunehmen, was in Deinem Geist vor sich geht. Erst dann merkst Du, wie schwierig es ist, Deine Aufmerksamkeit zu stabilisieren und sie über längere Zeit auf irgendwas zu richten, selbst auf etwas scheinbar so Simples, wie unseren eigenen Atem.

Wenn Du anfängst, auf den Atem zu achten und darauf, was Dich vom Atem ablenkt, merkst Du  gewöhnlich sofort, dass Du praktisch ununterbrochen denkst.

Was denkst Du?

Du bemerkst, dass Dein Denken größtenteils aus Beurteilungen und Bewertungen Deiner Wahrnehmungen besteht, sowie darin, Vorstellungen und Meinungen über Dinge zu entwickeln.

Außerdem erkennst Du, dass Dein Denken komplex, chaotisch, unvorhersehbar und häufig ungenau, unzusammenhängend und widersprüchlich ist.

Gedanken sind Dein ständiger Begleiter.

Diesen nie versiegenden Strom Deines Denkens nimmst Du die meiste Zeit über nicht einmal bewusst wahr. Deine Gedanken scheinen eine Art Eigenleben zu führen, Sie gleichen Wolken, die kommen und gehen. Sie sind augenblickliche Ereignissen im Feld unseres Bewusstseins.

Deine Wirklichkeit entsteht aus Deinen Gedanken.

Doch kreierst Du aus ihnen ständig neue Modelle der Wirklichkeit in Form von Ideen und Meinungen über Dich selbst und andere und die Welt, und diese hältst Du dann für wahr, während Du Anzeichen dafür, dass das Gegenteil der Fall ist, häufig leugnest.

Denke daran – es sind nur Gedanken!

Wenn Dir nicht klar ist, dass Gedanken nichts weiter sind als Gedanken, kannst Du in praktisch jedem Bereich Deines Lebens in Schwierigkeiten geraten. Wenn Du es hingegen weißt, kann Dir das helfen, den Fallen auszuweichen, die Dein Denken Dir stellt.

Du etikettierst Dich selbst in einem fort. Du urteilst über Dich, glaubst dann diesem Urteil, und indem Du es glaubst, verengst Du die Sicht dessen, was real und was wahr ist. Deine Sichtweise nimmt den Charakter einer selbst erfüllenden Prophezeiung an.

Dadurch schränkst Du Dich selbst und Deine Mitwelt ein, und Du wirst blind für die in Dir selbst und in anderen schlummernden Möglichkeiten der Transformation, weil Du eine starre Sicht der Dinge hast, die die vielfältigen Dimensionen, die Komplexität, die Ganzheit und die beständige Veränderung aller Dinge und Menschen nicht wahrnimmt.

Übung der Achtsamkeit

Bei der Achtsamkeitsübung geht es darum, dass Du lernst, Deine Gedanken als Gedanken und nicht schlicht und einfach als „die Wahrheit“ zu sehen. Mit Gefühlszuständen verhält es sich genauso. Wenn Du Deine Gedanken und Gefühle auf diese Weise anschaust, wird die hartnäckige Herrschaft der Personalpronomen über den Geist zuweilen gelockert werden. In solchen Augenblicken ist das, was Du erfährst, nicht mehr „Dein“ Gedanke, sondern lediglich „ein“ Gedanke, und nicht mehr „Dein“ Gefühl, sondern „ein“ Gefühl. Das kann Dich vom hartnäckigen haften an „Deinen“ Gedanken, Meinungen und Gefühlszuständen befreien und Dir eine umfassende Perspektive sowie größere Freiheit geben.

Ob es sich um Verärgerung oder Peinlichkeit, Ungeduld oder Wut handelt, wenn Du es im Geiste der Achtsamkeit registrierst und es als das erkennst, was es ist, erschließt Du Dir dadurch neue Verhaltensalternativen. So musst Du Dich nicht mehr zwangsläufig darin verfangen oder automatisch darauf reagieren.

Wie klingt das für Dich?

Welche Erfahrungen machst Du, wenn Du gerade so auf das Rauschen Deiner Gedanken in Deinem Kopf achtest?

Was fällt Dir besonders auf?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

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Achtsamkeit im Umgang mit Stress

Achtsamkeit stellt ein wirksames Mittel dar, um bis dahin automatisch ablaufende, dysfunktionale Reiz-Reaktionsmuster zu unterbrechen und gewohnheitsmäßige Stressreaktionen mehr und mehr durch ein bewusstes, präsentes Handeln zu ersetzen.

Die Aufmerksamkeit für alle Aspekte einer sich entwickelnden Stresssituation zu erhöhen bzw. zu verfeinern und diese zu registrieren, ohne auf sie mit Aktivität reagieren zu müssen, bedeutet eine ungewohnte Art der Einflussnahme.

Durch die umfassende Wahrnehmung der inneren und äußeren Situation wirst Du weniger in sie verstrickt, und es entsteht Raum, in dem sich erweiterte Möglichkeiten zur Stressbewältigung eröffnen und Probleme mit Abstand betrachtet und kreativ gelöst werden können.

Dabei besteht die anfängliche Übung für Dich darin, alle Aspekte von sich anbahnendem Stress, denkbare Stressauslöser ebenso wie unsere automatische Reaktion darauf, erst einmal mit Achtsamkeit zu registrieren, ohne sie ändern oder irgendwie beeinflussen zu wollen.

Wie klingt das für Dich?

Kannst Du Dir vorstellen, damit Dein Stresslevel zu reduzieren?

Was würde Dir ansonsten noch helfen, um Dich weniger stressanfällig zu machen?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

 

Achtsamkeit bei der Arbeit.

Auf dem Arbeitsweg

  • Wenn Du Deinen Arbeitsweg beginnst, nimm Dir eine Minute Zeit, um auf Deinen Atem zu achten.
  • Auf dem Weg zur Arbeit, im Auto, in der S-Bahn, auf dem Fahrrad oder auf dem Fußweg, nimm die Spannungen im Körper wahr, z.B. verkrampfte Hände am Lenkrad, hochgezogene Schultern, angespannter Magen. Erlaubediesen Spannungen, sich zu lösen.
  • Entscheide Dich dafür, das Autoradio nicht einzuschalten und mit Dir selbst zu sein.
  • Experimentiere damit, auf der Autobahn rechts zu fahren und fünf km/h unter der Höchstgeschwindigkeit zu bleiben.
  • Wenn Du zu einer roten Ampel kommst, nutze die Zeit, um Deinen Atem wahrzunehmen, ebenso die Bäume, den Himmel oder Deine Gedanken in diesem Moment.

Am Arbeitsplatz

  • Wenn Du an Deinem Arbeitsplatz angekommen bist, nimm Dir einen Moment Zeit, um wirklich anzukommen. Werde Dir bewusst, wo Du bist und wohin Du gehst.
  • Nutze die Pausen, um Dich wirklich zu entspannen. Vielleicht machst Du einen kurzen Spaziergang, anstatt Kaffee zu trinken, zu rauchen oder zu lesen.
  • Es ist hilfreich, wenn Du für die Mittagspause die Umgebung wechseln kannst.
  • Wenn Du einen eigenen Arbeitsplatz hast, schließe die Tür für eine Weile und entspanne Dich ganz bewusst.
  • Entscheide Dich dafür, ein oder zweimal pro Woche Dein Mittagessen schweigend einzunehmen. Nutze die Zeit, um langsam zu essen und bei Dir zu sein.
  • Entscheide Dich dafür, jede Stunde einen „Stopp“ von 1-3 Minuten einzulegen, während dessen Du Dich Deines Atems und Deiner Körperwahrnehmungen bewusst wirst. Erlaube Deinem Geist während dieser Zeit die Innenschau, Dich zu beruhigen.
  • Versuche am Ende des Arbeitstages kurz Rückschau zu halten. Beglückwünsche Dich zu der getanen Arbeit und mache eine Liste für den nächsten Tag. Für heute hast Du genug getan!

Auf dem Heimweg

  • Spüre beim Verlassen Deiner Arbeitsstelle die kühle oder warme Luft draußen.
  • Nimm die Kühle oder Wärme Deines Körpers wahr. Nimm die Geräusche draußen wahr. Kannst Du laufen, ohne Dich getrieben zu fühlen? Was geschieht, wenn Du langsamer wirst?

Zuhause

  • Wenn Du Zuhause angekommen bist, nimm Dir einen Augenblick, um Dich bewusst auf das Zuhause-sein (mit Deiner Familie oder allein) einzustimmen.
  • Lege Zuhause Deine Arbeitskleidung ab. Diese einfache Handlung hilft Dir vielleicht, in Deine Rolle als Privatperson zu schlüpfen.
  • Begrüße alle Mitglieder Deines Haushalts. Nimm Dir einen Moment Zeit, ihnen in die Augen zu sehen.
  • Wenn möglich, schaffe Dir 5-10 Minuten, um still und ruhig zu sein. Wenn Du alleine lebst, nimm die Stille der Wohnung wahr und das Gefühl in ihre Umgebung einzutreten.

Bist Du heute Achtsam gewesen bei der Arbeit?

Wenn nicht, nimm es Dir für morgen vor, und sei es nur, dass Du Dir einen der obigen Punkte aussuchst und diesen Aspekt morgen konsequent verfolgst.

Viele Grüße

Andreas

P.S. Siehe hierzu auch folgende Blogposts:

Achtsamkeit

Tägliche Achtsamkeit

 

10 Schritte zu Deiner täglichen Achtsamkeit.

  1. Beachte Veränderungen in Deiner Körper- und Geisteshaltung.

Werde Dir bewusst, was Du in Körper und Geist gerade spürst. Was spürst Du, wenn Du Deine Position veränderst – beim Sitzen, beim Wechsel vom Sitzen zum Stehen, beim Wechsel vom Stehen zum Gehen. Nimm jedes Mal bewusst wahr, wenn Du Deine Haltung veränderst.

  1. Nimm Geräusche wahr.

Wenn das Telefon klingelt, ein Vogel singt, ein Zug oder ein Auto vorbeifährt, ein Kind lacht oder schreit, Du den Wind hörst oder eine schließende Tür, dann nimm dieses eine Geräusch ganz bewusst wahr. Höre wirklich hin und sei gegenwärtig und wach.

  1. Spüre Deinen Atem.

Kehre während des Tages immer wieder zu Deinem Atem zurück. Beobachte Deinen Atem fünf Atemzüge lang. Wenn Du isst oder trinkst, nimm Dir eine Minute Zeit und atme bewusst.

  1. Iss aufmerksam.

Iss aufmerksam, im Bewusstsein, dass das bewusste Essen Deine Gesundheit unterstützt. Blicke bewusst auf das Essen, rieche es, schmecke es, kaue und schlucke es achtsam.

  1. Spüre Deinen Körper in der Bewegung.

Werde Dir Deines Körpers bewusst, während Du gehst oder stehst. Halte einen Moment inne, spüre Deine Haltung. Spüre Du den Untergrund, auf dem Du gehst. Spüre die Luft in Deinem Gesicht, auf Deinen Armen und Beinen, während Du gehst. Bist Du in Eile?

  1. Sei ein aufmerksamer Zuhörer und Sprecher.

Richte Deine Aufmerksamkeit auf Dein Zuhören und Sprechen. Kannst Du zuhören, ohne zuzustimmen oder nicht zuzustimmen, ohne mögen oder ablehnen und ohne zu planen, was Du als Nächstes sagen willst, wenn Du an der Reihe bist? Wenn Du sprichst, kannst Du einfach sagen, was Du sagen möchtest, ohne zu übertreiben oder herunterzuspielen? Bemerke dabei, wie sich Dein Körper und Geist anfühlt.

  1. Nutze Leerlaufzeiten.

Wenn Du in einer Warteschlange stehst, nutze die Zeit und spüre Dein Stehen und Atmen. Spüre den Kontakt der Füße am Boden und wie sich Dein Körper anfühlt. Richte Deine Aufmerksamkeit auf das Heben und Senken Deiner Bauchdecke. Fühlst Du Dich ungeduldig?

  1. Beobachte Anspannungen in Deinem Körper.

Werde Dir im Laufe des Tages der Anspannungen in Deinem Körper bewusst. Beobachte, ob Du in diese hineinatmen und mit dem Ausatmen überflüssige Spannung loslassen kannst. Gibt es angesammelte Spannung irgendwo in Deinem Körper? Zum Beispiel im Nacken, in den Schultern, im Magen, im Kieferbereich, im unteren Rücken? Wenn möglich, strecke Dich einmal kräftig und versuche innerlich loszulassen.

  1. Bemerke die kleinen Dinge des Alltags.

Richte Deine Aufmerksamkeit auf alltägliche Aktivitäten, wie Zähne putzen, abwaschen, Haare kämmen, Schuhe anziehen und arbeiten.

  1. Komme am Abend zur Ruhe.

Bevor Du am Abend schlafen gehst, nimm Dir einen Moment Zeit und bringe Deine Aufmerksamkeit zu Deinem Atem. Beobachte diesen fünf achtsame Atemzüge lang.

Bist Du heute schon Achtsam gewesen?

Wenn nicht, nimm es Dir für morgen vor, und sei es nur, dass Du Dir einen der obigen Punkte aussuchst und diesen Aspekt morgen konsequent verfolgst.

Viele Grüße

Andreas

P.S. Siehe auch folgenden Blogpost: Achtsamkeit

Was ist das Wichtigste, das Du über die Geschäftswelt wissen solltest, bevor Du Dein eigenes Unternehmen gründest?

Bevor Du ein eigenes Unternehmen gründest, solltest Du genau wissen, was Du an den Mann oder die Frau bringen möchtest.

Das heißt, Du solltest Deinen Markt kennen:

  • Wem nützt Dein Produkt bzw. Dein Service ?
  • Welche USP (unique selling proposition) kannst Du anbieten?
  • Wie viele Menschen sind bereit das Produkt zu kaufen?
  • Zum welchem Preis?

Du solltest Dir über Deine Produktions-/Sourcing-/Erstellungsprozesse klar sein:

  • Was kostet Dich die Produktion des Produkts?
  • Kannst Du eine positive Marge realisieren?
  • Wen brauchst Du, um das Unternehmen zu gründen und zu betreiben? D.h. welchen externe Support benötigst Du?

Du solltest Dir darüber klar sein, wie Du Dein Wachstum organisieren möchtest:

  • Welche Art des Marketing möchtest Du einsetzen?
  • Wie machst Du Dein Produkt nachhaltig bekannt?

Entscheidend ist, dass Du den Nerv des Marktes triffst.

Du bietest etwas an, auf das die Leute gewartet haben. Es sollte die Lösung für ein vorhandenes Problem sein. Das ist aber nicht alles: Die Leute müssen auch erfahren können, dass es eine Lösung für ihr Problem gibt. Und Du musst in der Lage sein, den Verkaufsprozess (und sofern erforderlich: den Einkaufsprozess) auch sauber und problemlos abbilden zu können.

Bist Du Dir darüber im Klaren? –  Dann ab an den Markt und den Kunden!

Viel Erfolg dabei!

Viele Grüße

Andreas

P.S. Hast Du schon mal ein Unternehmen gegründet?

Wie ist es gelaufen? 

Was waren für Dich die wesentlichen Meilensteine für den erfolgreichen Aufbau?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Die besten Tipps für Deinen Status als Weinkenner im Restaurant.

Du bist gerne der Weinkenner am Tisch, wenn es um die Auswahl der Weine geht?

Was Du tun solltest, um Dich als solcher am Tisch wirklich glaubwürdig outen zu können, möchte ich Dir in diesem Blogpost aufzeigen.

Die Weinkarte

Erstmal lässt Du Dir die gesonderte Weinkarte geben, wenn es eine solche gibt. Danach kannst Du fragen. Gute Restaurants haben in der Regel eine eigene Weinkarte. Auf der normalen Karte stehen dann bestenfalls die offenen Weine.

Die Auswahl auf der Karte

In den besseren Restaurants wird auch abgegrenzt zwischen offenen Weinen, oder auch Hausweinen, und Weinen in der Flasche. Weine in der Flasche werden nur Flaschenweise verkauft und kredenzt.

Hausweine und offene Weine kommen aus der offenen Flasche. Das heißt aber auch, dass die Flasche am Abend (oder Mittag) an dem Du essen bist, schon eine Weile offen steht.

Die Bestellung beim Kellner / Sommelier

Aus der Weinkarte suchst Du Dir dann einen Wein aus, der Dir schmeckt. Wenn Du nicht genau weißt, was Du möchtest, kannst Du auch den Kellner, noch besser: den Sommelier, befragen, was er empfehlen kann.

Was ist ein Sommelier? Der Sommelier ist ein ausgebildeter Weinexperte. Restaurants, die etwas auf sich halten, bilden häufig Kellner mit einer zertifizierten Zusatzausbildung zum Sommelier aus. Dieser kommt bei der Gertränkeauswahl ins Spiel, wenn der Gast gerne einen guten Wein hat.

Die Auswahl des richtigen Weins

Auch zeigst Du Weinkenntnisse, wenn Du vor der Bestellung bestimmte Fragen stellst (Dir selbst und / oder dem Sommelier), die Deine Weinvorlieben verdeutlichen:

Was passt besser zum jeweiligen Essen oder Menü bzw. was bevorzugst Du: Rot- oder Weißwein, trockene oder eher liebliche Weine, kräftige Weine oder lieber weniger kräftige Weine, Weine aus einer bestimmten Region, einem bestimmtem Anbaugebiet, Weine eines bestimmten Jahrgangs oder möglicherweise magst Du auch eine bestimmte Rebsorte ganz besonders?

Wenn Du dazu keine besonderen Kenntnisse bzw. Erfahrungen hast oder Dir noch keine Vorlieben erworben hast Du früheres Ausprobieren, kannst Du Dich entlang dieser Kategorien auch gemeinsam mit dem Sommelier überlegen, was Dir schmecken könnte.

Wenn Du einen Wein ausgewählt hast, bringt der Sommelier die geschlossene Weinflasche an Deinen Tisch.

Die Präsentation der Flasche

Der Sommelier präsentiert Dir die Flasche. Die Flasche sollte noch geschlossen sein und übereinstimmen mit dem Wein, den Du bestellt hast. Dies prüfst Du anhand des Etiketts. Der Sommelier zeigt Dir die Flasche so, dass Du das Etikett gut lesen kannst und feststellst, ob der richtige Wein mit dem richtigen Jahrgang bereitgestellt wurde.

Der Qualitätstest

Der Sommelier öffnet die Flasche vor Deinen Augen und gießt Dir einen Schluck ein. Du nimmst das leicht gefüllte Glas in die Hand und prüfst die Qualität.

Dazu schaust Du Dir den Wein durch das Glas an: Gibt es auffällige Verfärbungen, hat der Wein die erwartete, natürliche Farbe? Anschließend riechst Du in das Glas. Irgendwelche Auffälligkeiten, bspw. Kork oder ein unangenehmer Geruch? Zuletzt probierst Du den Schluck: schmeckt der Wein gut? Schmeckt er vielleicht nach Kork oder gibt es sonstige geschmackliche Einschränkungen, die Du nicht akzeptieren kannst?

Wenn Du den Wein zu Deiner Zufriedenheit geprüft hast, nickst Du dem Sommelier zu und bestätigst, dass der Wein in Ordnung ist. Der Sommelier schenkt dann allen am Tisch, die einen Wein möchten, ein.

Der Weingenuss

Jetzt kannst Du in Ruhe während der Gespräche am Tisch und während des Essens den ausgewählten Wein genießen.

Alle, die Dich bei der Auswahl beobachtet haben, werden von Deinen Kenntnissen fasziniert sein. Je mehr Erfahrung Du dann sukzessive mit den Weinen machst, desto besser kannst Du die Weinkarte auch einschätzen und hast auch ein immer besseres Gefühl dafür, was Dir schmeckt und was zum jeweiligen Essen passt. Dann kannst Du bei der Weinauswahl noch besser mit dem Sommelier fachsimpeln.

Der Weinexperte am Tisch

Und noch besser: bevor der Sommelier kommt, kannst Du bereits die Vorlieben der Anderen am Tisch abklären und durch treffende Fragen herausfinden, was die Anderen am Tisch für einen Weingeschmack haben. Du suchst dann einen Wein aus, ganz nach deren Geschmack.

Na, wie klingt das für Dich?

Probier es einfach mal aus!

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

P.S. Siehe auch folgende Beiträge:

Lohnt es sich, teuren Wein zu kaufen?

Du interessierst Dich für Wein, hast aber noch keine Erfahrungen damit gemacht ? Probier es aus!

Was sind die besten Marketing-Strategien für ein neues Restaurant?

Ihr habt Euch sicher auch schon mal überlegt, woran es liegt, dass Euer Restaurant um die Ecke jedes Jahr einen neuen Pächter hat. Warum wohl? Vielleicht ist es aber auch genau andersherum: Das Restaurant um die Ecke ist ständig ausgebucht. Die Gäste rennen den Gastwirten die Bude ein. Warum denn das?

Ich habe mir mal überlegt, was ein gutes Restaurant ausmacht. Welche Systeme und Prozeduren – gerade im Bereich Marketing bzw. Außen-Werbung – muss ein Restaurant etablieren und nutzen, um erfolgreich zu sein. Und lassen sich solche erfolgreichen Systeme und Prozeduren auch auf andere Geschäftsideen adaptieren?

Was meinst Du?

Hier jedenfalls meine Überlegungen:

Ein neues Restaurant muss sich zunächst um zufriedene Kundschaft kümmern. Diese zufriedene Kundschaft muss dann öffentlich verkünden, bspw. über Bewertungsplattformen, dass es sich um ein tolles Restaurant handelt, welches sie unbedingt weiterempfehlen wollen.

Also: zentrale Marketingstrategien sind:

  • tolle Location
  • tolle und einzigartige Produkte
  • tolle Präsentation der Produkte und der Services
  • tolles Preis-Leistungsverhältnis
  • begeisterte Kundschaft, Kunden werden zu Fans
  • Kunden werben neue Kunden, indem sie ihre Begeisterung auf Bewertungsplattformen veröffentlichen.
  • Kunden erzählen gerne im Freundes- und Bekanntenkreis über ihre Erfahrungen und sprechen ausdrücklich Empfehlungen aus.

Bessere Werbung kann ein neues Restaurant gar nicht bekommen!

Das gleiche System und Verfahren kann man natürlich auch für viele andere Produkte anwenden. Diese Marketing-Strategien sind einfach unschlagbar und definitiv erfolgreich und skalierbar.

Was für Ideen hast Du dazu noch?

Bei welcher Gelegenheit hast Du zuletzt darüber nachgedacht, warum man an eine bestimmte Idee, einen bestimmten Gedanken oder Geschäftsinnovation nicht schon früher gedacht hat? Einfach, weil es so einfach war?

Hast Du zuletzt eine Geschäftsidee erfolgreich umgesetzt?

Viele Grüße

Andreas