Archiv der Kategorie: Familie & Kinder

Was hast Du erst später im Verlauf Deines Lebens gelernt?

do what makes you happy

Ich habe erst weit jenseits der 30er erfahren und erlebt, wie bereichernd Kinder für das eigene Leben sein können !

Diese Erfahrung möchte ich aus heutiger Sicht auch nicht mehr missen, weiß aber im Rückblick, dass ich in mir in meinen 20ern solche Überlegungen noch gar nicht gestellt habe. Kinder waren für mich damals auch noch nicht vorstellbar.

So ändern sich die Zeiten, die Einstellungen und so erfüllend können neue Erfahrungen sein !

Aber ich freue mich, dass das Leben so viele positive und bereichende Veränderungen und Entwicklungen mit sich bringt. Wer weiß, was die nächsten Jahre und Jahrzehnte Neues bringen.

Wie ist das bei Dir ? Welche Veränderungen in Deine Einstellung hättest Du Dir vor 10 oder 20 Jahren noch nicht vorstellen können ?

Ich freue mich über Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

 

Blogparade – Herbstrituale

 

Herbst

Zum Wochenausklang beteilige ich mich sehr gerne an einer Blogparade, die Ocean Hippie ins Leben gerufen hat. Dabei geht es um Dinge, die Dir wichtig sind, um einen schönen Herbst zu erleben. Sie hat dazu ihre Top 10 verfasst.

Ich trage gerne meine Top 10 zu einer erfolgreichen Blogparade bei:

Must Haves and Must-Dos

  1. Drachen steigen lassen.
  2. Ein Igelhaus bauen.
  3. Kastanien sammeln.
  4. Mit Kastanien im Wohnzimmer kreativ basteln.
  5. Sonnige Herbsttage genießen.
  6. Ein wärmendes Kachelofen-Feuer am Abend.
  7. Den Garten nochmal genießen und anschließend aufräumen.
  8. Blätter sammeln. Durch Blätterberge laufen.
  9. Durch den herbstlichen Wald spazieren.
  10. Am Abend ein gutes Buch lesen.

Was ist Dir im Herbst besonders wichtig ?

Auf welche herbstlichen Rituale freust Du Dich besonders ?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar !

Viele Grüße

Andreas

Gebt den Kindern eine Stimme !

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Gestern waren die Wahlen zum deutschen Bundestag. Meine Kinder wollten natürlich am Vormittag genau wissen, was das ist, was da passiert und ob sie auch wählen dürfen. Ob sie beispielsweise auch zum Bundeskanzler – also zum Chef – gewählt werden dürfen. Das hätte sie schon sehr interessiert, um ein paar Dinge direkt und konkret zu entscheiden..:-). Leider musste ich sie da enttäuschen. Weder möchte ich mich als Papa (derzeit) zum Bundeskanzler wählen lassen, noch können die Kinder Chef werden. Auch dürfen sie selbst noch keine Kreuzchen setzen, um bestimmte Entscheidungen zu unterstützen. Denn sie dürfen erst wählen, wenn sie 18 Jahre alt sind. Ein weiteres Kriterium werden erfüllt, denn Sie sind alle Deutsche (anders als meine Frau, die „nur“ Europäerin ist).

Nach Klärung dieser Rahmenbedingungen stapften wir also alle zusammen am Nachmittag zur Schule. Denn dort standen die Wahlurnen. Die deutsche Flagge wehte standesgemäß vor dem Gebäude. Zu sechst gingen wir also gespannt in das Gebäude. Dort erhielt ich meinen Wahlzettel und erfüllte meine demokratische Pflicht – oder anders gesagt: ich übte mein Recht aus, wählen zu dürfen. Danach war Spielen auf dem Schulhof angesagt, bei schönstem Herbstwetter.

Aber eigentlich möchte ich auf etwas anderes hinaus, was mir gestern wieder einmal sehr deutlich geworden ist: Nun gehen also sechs Personen, Menschen, Bürger unseres Landes zur Wahlurne, um zu bestimmen, wer künftig über unser Land regieren soll. Davon vier Personen, nämlich unsere Kinder stellen die Zukunft dieses Landes dar, zumindest für die nächsten (hoffentlich) 80-100 Jahre.

Wir durften aber zu sechst nur eine einzige Stimme abgeben.

Das heißt für mich im Ergebnis, dass die Zukunft unseres Landes bei den gestrigen Wahlen hoffnungslos unterrepräsentiert war.

Kein Wunder also, was wieder einmal das Ergebnis dieser Wahl war.

Bereits im Wahlkampf hat man gesehen, dass den Parteien sehr bewusst ist, dass die Menschen, die in der Zukunft in unserem Land leben, keine Stimme haben. Sie dürfen daher nicht mitbestimmen, welche Weichen für diese Zukunft gestellt werden. Generationengerechtigkeit, Integrationsfähigkeit, Infrastrukturthemen, digitale Zukunft, eine fortschrittlichere und moderne Bildungspolitik, Neue Medien – alles spielte bestenfalls eine untergeordnete Rolle.

Stattdessen wird eine kurzfristige und kurzsichtige, rückwärtsgewandte Politik betrieben, welche hauptsächlich darauf abzielt, die Headlines für die nächste Tageszeitung zu bestimmen. Langfristige und zukunftsorientierte Entscheidungen werden schon lange nicht mehr getroffen. Das muss sich ändern.

Daher: gebt den Familien, gebt den Kindern eine Stimme! Lasst sie darüber mitbestimmen, wo unser Land sich in der Zukunft hinbewegen und was unserem Land wichtig ist!

Die Politiker sollen wissen, an wen sie bei ihren Entscheidungen ebenfalls denken müssen. Natürlich werden – rein technisch – die Eltern die Stimme der Kinder stellvertretend ausüben müssen, bis sie selbst die geistige Reife haben, sich an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Aber allein ein entsprechendes Gewicht bei Wahlen darzustellen, sollte doch die Politiker endlich aufwecken, auch die Kinder bei Ihnen politischen Themen zu berücksichtigen !

Also: Denkt bei den Wahlen auch an die Zukunft unseres Landes !

Viele Grüße

Andreas

P.S. Hat die Politik bei den Bundestags-Wahlen Deiner Meinung nach die richtigen Themen aufgegriffen ? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

 

Wann haben wir aufgehört, uns selbst zu feiern ?

celebrate

Jedes Kind feiert sich selbst – dauernd. Es vergehen nur wenige Minuten am Samstag Nachmittag, dann kommt eines meiner Kinder auf mich zugelaufen „Papa, schau, Papa, komm mal her, schau was ich gemacht habe – schau was ich kann. Oder: ich führe Dir etwas vor – schau her, Papa!“

Und ich schaue hin – schaue, was mein Kind mir präsentieren möchte, wovon es so begeistert ist.

Diese Begeisterungsfähigkeit von Kindern ist absolut faszinierend. Auch und gerade die Begeisterungsfähigkeit steckt an, die Kinder gegenüber sich selbst und ihrer Entwicklung zeigen. Sie feiern jede neue Fähigkeit, jede neue Erfahrung, jede neue Erkenntnis. Und alle anderen sollen dabei zuschauen, die Eltern, Geschwister und Freunde sollen dabei sein, wie sie ihre neue Fähigkeit ausprobieren und zelebrieren.

Einfach erfrischend, positiv und so optimistisch – zugleich freundlich und ansteckend!

Dann überlege ich – wann habe ich, wann hast Du, wann haben wir Erwachsenen eigentlich verlernt, uns so regelmäßig und begeisternd selbst zu feiern ?

Wie oft machen, bauen, schreiben, erfahren wir etwas Großartiges … wem erzählen wir davon ?

Zu wem sagen wir, „schau her was ich gemacht, schau her was ich gebaut und geschrieben habe. Ist das nicht toll, ist das nicht großartig ? Schau mir zu, was ich kann, schau hin, was ich geleistet habe !“

Es muss dabei nicht um große Dinge, tiefgreifende Ereignisse gehen – aber: wann warst Du das letzte Mal so richtig stolz auf Dich – auch auf die kleineren „Siege“ und Errungenschaften ?

„Ich bin heute Rad gefahren, ich war heute im Fitnessstudio. Oder: ich habe heute den Rasen gemäht und alle Büsche zurückgeschnitten. Oder: ich habe heute Frühstück, Mittagessen und Abendessen für sechs Personen gemacht – und es hat toll geschmeckt.“

Nein, das sagt man nur selten, wenn überhaupt. Man behält das für sich, wenn überhaupt ein positives Selbstgespräch in diese Richtung stattfindet. Oder wie ist das bei Dir ?

Möglicherweise sagst Du dann vielmehr “Ich hätte es noch besser machen können. Es ist noch nicht gut, noch nicht schnell genug. Oder: ich sollte es noch mehr in die Richtung versuchen, wie es der Nachbar offensichtlich hinbekommt.“

Wann haben wir den Schalter umgelegt von: „schau her, schau, was ich kann“ zu: „es ist nicht gut genug, ich muss noch besser werden – verglichen mit anderen muss ich noch zulegen.“

Nein, so geht das nicht. Wir erzählen uns damit einen Unfug. Wir müssen aufhören, uns solche Geschichten zu erzählen – und dann sogar noch daran zu glauben.

Es wird Zeit, dass wir uns selbst wieder regelmäßig feiern und über uns begeistern. So, wie wir es früher als Kinder ausführlich zelebriert haben.

Ich arbeite daran.

Machst Du mit ?

Viele Grüße

Andreas

 

Kinder zu haben steigert das Lebensglück!

Kind

Einige wesentliche Gründe, warum ich das so sehe:

  1. Du machst Erfahrungen, die kinderlose Menschen nicht machen werden.
  2. Du erlernst Fertigkeiten und Fähigkeiten, über die Du zuvor nie nachgedacht hattest. Das fängt an beim Windeln wechseln, Kinder an-/ausziehen, stichhaltig argumentieren/begründen bei kniffligen Fragen (Warum gibt es Menschen ?)
  3. Kinder steuern erhebliche positive Energie zu Deinem Leben bei (Lächeln, Lachen, positive Lebenseinstellung, Freude an den kleinen Dingen (oh schau mal, ein Regenwurm..).
  4. Kinder bringen eine hohe Emotionalität in Dein Leben.
  5. Kinder bereichern jeden Tag und jedes Ereignis.
  6. Du bekommst eine neue Sicht auf die Dinge, auf die Welt, auf die Menschen.

Welche Erfahrungen hast Du gemacht ?

Ich freue mich auf Deine Anmerkungen und Kommentare.

Viele Grüße

Andreas