Archiv der Kategorie: Produktivität & Effizienz

Ein wahres Wort.

„The greatest enemy of knowledge is
not ignorance, it is the illusion of
knowledge.“
Stephen Hawking (1942 – 2018)

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Ein wahres Wort.

„Was der Frühling nicht sät, kann der Sommer nicht reifen, der Herbst nicht ernten, der Winter nicht genießen.“
(Johann Gottfried von Herder, deutscher Dichter, 1744 – 1803)

Zentrale Faktoren für ein erfolgreiches Veränderungsmanagement

Warst Du schon mal beteiligt an einem so genannten „Veränderungsprozess“ in einem Unternehmen?

Wer an Veränderungsprozessen beteiligt ist, stellt sich in der Regel verschiedene Fragen, um diesen Prozess für sich selbst richtig einordnen zu können.

Und für jeden, der einen solchen Veränderungsprozess steuert, ist es wichtig, die Beteiligten richtig mitzunehmen und abzuholen.

Bei den Überlegungen sind – von beiden Seiten – folgende Faktoren besonders wichtig, zumindest aber bedenkenswert:

Notwendigkeit der Veränderung

Sind die Veränderungen aus Sicht der Beteiligten wirklich sinnvoll und nachvollziehbar erläutert?

Die Notwendigkeit der Veränderung sollte mithin allen Beteiligten klar sein.

Sicherheit

Werden Informationen geteilt, die den Beteiligten Sicherheit geben?

Wird beispielsweise über die neuen Rahmenbedingungen gesprochen, innerhalb derer nach der Veränderung Aufgaben verteilt und Tätigkeiten ausgeübt werden.

Kontrolle

Inwiefern kann jeder Beteiligte sich selbst in den Veränderungsprozess einbringen und den Veränderungsprozess selbst mit gestalten?

Ein gewisses Maß an zumindest gefühlter Kontrolle über sich selbst ist für jeden Beteiligten von besonderer Bedeutung.

Kompetenz

Welche Kompetenzen kann jeder Beteiligte neu erwerben?

Etwas Neues zu lernen ist immer eine Chance. Die als solche erkannt und ergriffen werden sollte – wenn sie richtig erklärt ist. Es kann beispielsweise auch von Bedeutung sein herauszuarbeiten, welche Weiterentwicklungsmöglichkeiten auf der Grundlage des Veränderungsprozesses für die Beteiligten bestehen.

Zugehörigkeit

Wie kann die Zugehörigkeit zu einer neuen Struktur nach der Veränderung sichergestellt werden?

Wichtig sind stets Klarstellungen im Hinblick auf die Zugehörigkeit der Beteiligten zu einem Arbeitsumfeld, zu neuen Kollegen oder einem neuen Team.

Status

Wie wird sich der Status der Beteiligten durch den Change verändern?

Zumindest Klarheit sollte möglichst schnell hergestellt werden, wie sich die Veränderung auf den Status der Beteiligten auswirkt.

Fairness

Wird jeder Beteiligte fair und gleich behandelt?

Und das ist das wichtigste: alle sollten im Prozess gehört werden und sich fair behandelt fühlen. Ansonsten kann ein Veränderungsprozess nicht erfolgreich sein.

Was sagst Du dazu?

Welche Erfahrungen hast Du schon mit Veränderungsprozessen gemacht?

Was ist gut gelaufen, was schlecht?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

Es bewegen sich ständig Gedanken in unserem Gehirn.

Du denkst andauernd.

Jeder Mensch denkt ständig. Du denkst ständig. Meist fällt Dir das erst auf, wenn Du versuchst, Deine Aufmerksamkeit systematisch auf Deinen Atem zu konzentrieren und ohne Urteil wahrzunehmen, was in Deinem Geist vor sich geht. Erst dann merkst Du, wie schwierig es ist, Deine Aufmerksamkeit zu stabilisieren und sie über längere Zeit auf irgendwas zu richten, selbst auf etwas scheinbar so Simples, wie unseren eigenen Atem.

Wenn Du anfängst, auf den Atem zu achten und darauf, was Dich vom Atem ablenkt, merkst Du  gewöhnlich sofort, dass Du praktisch ununterbrochen denkst.

Was denkst Du?

Du bemerkst, dass Dein Denken größtenteils aus Beurteilungen und Bewertungen Deiner Wahrnehmungen besteht, sowie darin, Vorstellungen und Meinungen über Dinge zu entwickeln.

Außerdem erkennst Du, dass Dein Denken komplex, chaotisch, unvorhersehbar und häufig ungenau, unzusammenhängend und widersprüchlich ist.

Gedanken sind Dein ständiger Begleiter.

Diesen nie versiegenden Strom Deines Denkens nimmst Du die meiste Zeit über nicht einmal bewusst wahr. Deine Gedanken scheinen eine Art Eigenleben zu führen, Sie gleichen Wolken, die kommen und gehen. Sie sind augenblickliche Ereignissen im Feld unseres Bewusstseins.

Deine Wirklichkeit entsteht aus Deinen Gedanken.

Doch kreierst Du aus ihnen ständig neue Modelle der Wirklichkeit in Form von Ideen und Meinungen über Dich selbst und andere und die Welt, und diese hältst Du dann für wahr, während Du Anzeichen dafür, dass das Gegenteil der Fall ist, häufig leugnest.

Denke daran – es sind nur Gedanken!

Wenn Dir nicht klar ist, dass Gedanken nichts weiter sind als Gedanken, kannst Du in praktisch jedem Bereich Deines Lebens in Schwierigkeiten geraten. Wenn Du es hingegen weißt, kann Dir das helfen, den Fallen auszuweichen, die Dein Denken Dir stellt.

Du etikettierst Dich selbst in einem fort. Du urteilst über Dich, glaubst dann diesem Urteil, und indem Du es glaubst, verengst Du die Sicht dessen, was real und was wahr ist. Deine Sichtweise nimmt den Charakter einer selbst erfüllenden Prophezeiung an.

Dadurch schränkst Du Dich selbst und Deine Mitwelt ein, und Du wirst blind für die in Dir selbst und in anderen schlummernden Möglichkeiten der Transformation, weil Du eine starre Sicht der Dinge hast, die die vielfältigen Dimensionen, die Komplexität, die Ganzheit und die beständige Veränderung aller Dinge und Menschen nicht wahrnimmt.

Übung der Achtsamkeit

Bei der Achtsamkeitsübung geht es darum, dass Du lernst, Deine Gedanken als Gedanken und nicht schlicht und einfach als „die Wahrheit“ zu sehen. Mit Gefühlszuständen verhält es sich genauso. Wenn Du Deine Gedanken und Gefühle auf diese Weise anschaust, wird die hartnäckige Herrschaft der Personalpronomen über den Geist zuweilen gelockert werden. In solchen Augenblicken ist das, was Du erfährst, nicht mehr „Dein“ Gedanke, sondern lediglich „ein“ Gedanke, und nicht mehr „Dein“ Gefühl, sondern „ein“ Gefühl. Das kann Dich vom hartnäckigen haften an „Deinen“ Gedanken, Meinungen und Gefühlszuständen befreien und Dir eine umfassende Perspektive sowie größere Freiheit geben.

Ob es sich um Verärgerung oder Peinlichkeit, Ungeduld oder Wut handelt, wenn Du es im Geiste der Achtsamkeit registrierst und es als das erkennst, was es ist, erschließt Du Dir dadurch neue Verhaltensalternativen. So musst Du Dich nicht mehr zwangsläufig darin verfangen oder automatisch darauf reagieren.

Wie klingt das für Dich?

Welche Erfahrungen machst Du, wenn Du gerade so auf das Rauschen Deiner Gedanken in Deinem Kopf achtest?

Was fällt Dir besonders auf?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

Achtsamkeit bei der Arbeit.

Auf dem Arbeitsweg

  • Wenn Du Deinen Arbeitsweg beginnst, nimm Dir eine Minute Zeit, um auf Deinen Atem zu achten.
  • Auf dem Weg zur Arbeit, im Auto, in der S-Bahn, auf dem Fahrrad oder auf dem Fußweg, nimm die Spannungen im Körper wahr, z.B. verkrampfte Hände am Lenkrad, hochgezogene Schultern, angespannter Magen. Erlaubediesen Spannungen, sich zu lösen.
  • Entscheide Dich dafür, das Autoradio nicht einzuschalten und mit Dir selbst zu sein.
  • Experimentiere damit, auf der Autobahn rechts zu fahren und fünf km/h unter der Höchstgeschwindigkeit zu bleiben.
  • Wenn Du zu einer roten Ampel kommst, nutze die Zeit, um Deinen Atem wahrzunehmen, ebenso die Bäume, den Himmel oder Deine Gedanken in diesem Moment.

Am Arbeitsplatz

  • Wenn Du an Deinem Arbeitsplatz angekommen bist, nimm Dir einen Moment Zeit, um wirklich anzukommen. Werde Dir bewusst, wo Du bist und wohin Du gehst.
  • Nutze die Pausen, um Dich wirklich zu entspannen. Vielleicht machst Du einen kurzen Spaziergang, anstatt Kaffee zu trinken, zu rauchen oder zu lesen.
  • Es ist hilfreich, wenn Du für die Mittagspause die Umgebung wechseln kannst.
  • Wenn Du einen eigenen Arbeitsplatz hast, schließe die Tür für eine Weile und entspanne Dich ganz bewusst.
  • Entscheide Dich dafür, ein oder zweimal pro Woche Dein Mittagessen schweigend einzunehmen. Nutze die Zeit, um langsam zu essen und bei Dir zu sein.
  • Entscheide Dich dafür, jede Stunde einen „Stopp“ von 1-3 Minuten einzulegen, während dessen Du Dich Deines Atems und Deiner Körperwahrnehmungen bewusst wirst. Erlaube Deinem Geist während dieser Zeit die Innenschau, Dich zu beruhigen.
  • Versuche am Ende des Arbeitstages kurz Rückschau zu halten. Beglückwünsche Dich zu der getanen Arbeit und mache eine Liste für den nächsten Tag. Für heute hast Du genug getan!

Auf dem Heimweg

  • Spüre beim Verlassen Deiner Arbeitsstelle die kühle oder warme Luft draußen.
  • Nimm die Kühle oder Wärme Deines Körpers wahr. Nimm die Geräusche draußen wahr. Kannst Du laufen, ohne Dich getrieben zu fühlen? Was geschieht, wenn Du langsamer wirst?

Zuhause

  • Wenn Du Zuhause angekommen bist, nimm Dir einen Augenblick, um Dich bewusst auf das Zuhause-sein (mit Deiner Familie oder allein) einzustimmen.
  • Lege Zuhause Deine Arbeitskleidung ab. Diese einfache Handlung hilft Dir vielleicht, in Deine Rolle als Privatperson zu schlüpfen.
  • Begrüße alle Mitglieder Deines Haushalts. Nimm Dir einen Moment Zeit, ihnen in die Augen zu sehen.
  • Wenn möglich, schaffe Dir 5-10 Minuten, um still und ruhig zu sein. Wenn Du alleine lebst, nimm die Stille der Wohnung wahr und das Gefühl in ihre Umgebung einzutreten.

Bist Du heute Achtsam gewesen bei der Arbeit?

Wenn nicht, nimm es Dir für morgen vor, und sei es nur, dass Du Dir einen der obigen Punkte aussuchst und diesen Aspekt morgen konsequent verfolgst.

Viele Grüße

Andreas

P.S. Siehe hierzu auch folgende Blogposts:

Achtsamkeit

Tägliche Achtsamkeit