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Fitness-Wearables sind einer der Trends auf der diesjährigen IFA. Können Smartwatches rund um Apple, Samsung, Fitbit & Co. Denn wirklich dabei helfen, unsere Fitness zu steigern und gesünder zu leben?

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Smartwatches sind natürlich nur Geräte.

Allein der Besitz eines solchen Gerätes reicht nicht aus, um aus dem Stand heraus fitter zu sein oder gesünder zu leben.

Dieser Eindruck mag allerdings von den Herstellern dieser Wearables vereinzelt – oder durchgehend ? – erzeugt zu werden. Aber es sei ihnen erlaubt – sie wollen ja ihr Produkt verkaufen.

Faktisch bleibt es aber dabei – und hier können die Gesetze der Natur weiterhin nicht ausgehebelt werden:

Jeder einzelne ist mit seinem Verhalten – seinem tätigen Tun – dafür verantwortlich, gesund zu leben und fit zu werden bzw. zu sein. Es gibt keine Abkürzung / kein Shortcut!

Automatisierte Fitness und Gesundheit ist und bleibt ein Märchen.

Trotzdem will ich diese wearables nicht verteufeln oder den Anschein erwecken, ich würde solche Werkzeuge ablehnen. Mitnichten. Ich habe selbst ein solches Teil.

Aber es muss eben jedem klar sein, dass es sich hierbei nur um ein unterstützendes Werkzeug handelt, d.h. das wearable kann Dich dabei tätig unterstützen, an Deiner Fitness und Gesundheit zu arbeiten.

Es kann Dich aber nicht gesund oder fit machen.

Das wearable liefert Dir ausschließlich Daten (bspw. Schrittzahl, Kalorienverbrauch, Puls, etc.). Mit diesen Daten solltest Du dann sinnvoll umgehen.

Was heißt das konkret ?

Setze Dir konkrete Ziele, die Du hinsichtlich Fitness und / oder Gesundheit erreichen möchtest, bspw. eine bestimmte Mindeststrecke, die Du pro Tag spazierst / läufst / Rad fährst. Du kannst ein Ziel-Gewicht festlegen, einen Ziel-Körperfettanteil, einen Puls, Kalorienverbrauch und so weiter. Hinsichtlich Deiner Gesundheit könntest Du Dir bspw. vornehmen, gesund zu essen (z.B. kein raffinierter Zucker, kein prozessiertes Essen, keine Fertiggerichte), genug zu trinken (mind. 2 Liter am Tag), regelmäßig frische Luft und Sonne, etc.

Wenn Du Dir Ziele gesetzt hast, die für Dich ausreichende Fitness und Gesundheit verkörpern, baust Du Dir im nächsten Schritt ein konkretes System auf, mit dem Du strukturiert und konsequent auf diese Ziele hinarbeiten kannst.

Frage Dich dazu:

  • Wann kann ich mir Dir Zeit nehmen, um sportlichen Aktivitäten nachzugehen ?
  • Wie viel Zeit kann ich mir pro Tag / pro Woche / pro Monat dafür reservieren ?
  • Welche sportlichen Aktivitäten kann / möchte ich verfolgen ?
  • Wie stelle ich mein tägliches Essen um ?
  • Wie schaffe ich es, genug zu trinken ?

Wenn Du Dir klar geworden bist, wie Du diese Themen in deinen täglichen bzw. regelmäßigen Tagesablauf einbauen kannst, konkretisiere Dein System und mache Dir einen Tages-Plan.

Diesen Tages-Plan kannst Du dann beispielsweise auch mit wearables weiter operationalisieren und überwachen (es geht aber auch ohne !).

Mithin können Dir die wearables natürlich unterstützend dabei helfen, die notwendigen Gewohnheiten mit Hilfe des von Dir aufgebauten Systems zu etablieren, die erforderlich sind, um Deine Gesundheit und Fitness zu steigern bzw. in die Richtung zu entwickeln, die Deinen Zielsetzungen entspricht.

Im engen Zusammenspiel zwischen Deinen Zielen, dem von Dir errichteten System und Deinen neuen Gewohnheiten können Dich wearables begleiten und unterstützen, insbesondere in der Nachverfolgung, der Überwachung und der Dokumentation Deiner Zielannäherung und Zielerreichung.

Welche Erfahrung hast Du schon mit wearables gemacht ?

Ich freue mich über Deine Nachricht.

Viele Grüße

Andreas