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Das Buch des Tages – Was am Tage geschah. Ein paar grundsätzliche Überlegungen.

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Ein Tagebuch macht Sinn.

Ich finde, es ist sehr überlegenswert, ein Tagebuch zu führen.

Dabei ist es meines Erachtens egal, ob Du es auf einem Computer führst oder in einem kleinen Notizbuch, welches Du mit Dir führst.

Warum kann ein regelmäßiger Tagebucheintrag für Dich bedeutsam sein?

Du schreibst nieder, was Du am Tag erlebt hast, was Dir besonders wichtig war, woran Du Dich erinnerst, wofür Du dankbar bist.

Nimm Dir die Zeit, Dich bewusst an die Ereignisse und Erkenntnisse des abgelaufenen Tages zu erinnern. Sei offen zu Dir in Deinen persönlichen Einschätzungen.

Stell Dir selbst die wichtigen, teilweise harten Fragen. Was hat zu Deinem Glück, zu Deiner aktuellen Zufriedenheit beigetragen? Was hindert Dich daran, zufrieden mit Dir oder dem Tag zu sein? Notiere, was Du gerne gemacht hast, woran Du gerne arbeiten und wovon Du gerne mehr sehen möchtest. Es ist nicht so, dass diese Dinge dann auf magische Weise wahr werden. Aber allein durch das Aufschreiben dieser Gedanken ist es weniger wahrscheinlich, dass Du sie wieder vergisst.

Diese Übung hat im Übrigen zwei weitere Vorteile.

Erstens: Du hast eine Aufzeichnung von den Fortschritten, die Du über die Zeit gemacht hast. In einigen Jahren kannst Du zurückschauen und sehen, um wie viel besser Du geworden bist.

Und zweitens: Du liegst nicht abends im Bett und denkst schlaflos über unerledigte Sachen nach. Diese Arbeit hast Du schon gemacht – unerledigte Dinge sind in Deinen Notizen festgehalten und gehen damit nicht verloren. Du kannst diese Themen dann also wieder aufgreifen, wenn Du soweit bist. Wenn Du Dein Tagebucheintrag für den abgelaufenen Tag geschrieben hast, kannst Du den Tag beruhigt zu Ende gehen lassen. Du bist dem Tag mit Deinem Tagebucheintrag nochmal begegnet – und Du hast nichts vermieden oder unterdrückt.

Das sind die besten Voraussetzungen für einen frischen und zuversichtlichen Start in den neuen Tag!

Herzliche Grüße

Andreas

P.S. Welche Erfahrungen hast Du mit persönlichen Tagebüchern gemacht ? Ich freue mich über Deine Nachricht.

 

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Du möchtest wichtige Aufgaben effizient erledigen? Nutze einfache Systeme!

Efficiency

Ich habe einige interessante Beispiele für solche Systeme für Dich zusammengetragen:   

  • Entferne Ablenkungsmöglichkeiten – Arbeite stattdessen fokussiert, das heißt zum Beispiel
    • keine eingehenden Emails,
    • keine News,
    • keine Notifications,
    • keine Besuche,
    • keine Anrufe.
  • Priorisiere sinnvoll und vorausschauend, das heißt
    • morgens oder bereits am Vorabend die wesentlichen Aufgaben des Tages klar und spezifisch definieren,
    • denn: Erfolg ist die Summe der kleinen Schritte – Tag für Tag.
  • Termine auf 30 min beschränken.
    • Alles Wesentliche kann in 30 min gesagt werden, danach lässt die Aufmerksamkeit nach.
  • Trinke genug Wasser, grundsätzlich etwa 2 Liter pro Tag.
  • Fasse gleichartige Aufgaben zusammen, das heißt beispielsweise
    • Emails und sonstigen Schriftverkehr sammeln und konzentriert in festen Zeitblöcken bearbeiten.
  • Nutze die sog. Pomodoro-Technik, das heißt
    • 30 Minuten-Blöcke konzentrierten und fokussierten Arbeitens, dann kurze Pause.
  • Sage „Nein“ zu Dingen, zu denen Du nicht eindeutig „Ja“ sagen willst, bspw.
    • Ausgewogene Absage: „Das sieht nach einer tollen Möglichkeit aus, aber ich bin derzeit leider ausgebucht. Aber gerne nehme ich das auf meine Wiedervorlage, wenn Du magst.“
    • Geradeheraus: „Bitte entschuldige, aber ich kann nicht.“
    • Ohne Zweifel: „Ich würde gerne, aber es ist derzeit einfach nicht möglich. Danke, dass Du an mich gedacht hast.“
    • Hilfreich: „Nein, danke, aber ich kann nicht. Gerne unterstütze ich Dich bei der Lösungssuche.
    • Es liegt nicht an Dir, ich habe mich entschieden, so etwas nicht zu tun: „Danke für Deine Anfrage, aber ich mach das derzeit grundsätzlich nicht.“
  • Starte mit schweren oder kleinen Aufgaben:
    • Entweder die schwerste Aufgabe des Tages gleich als Erstes vornehmen, oder
    • einige kleine Aufgaben erledigen, um einen „Flow“ zu generieren.
  • Nutze die 2-Minuten-Regel, das heißt
    • was innerhalb 2 Minuten erledigt werden kann, sollte sofort final erledigt werden und nicht erneut geplant / verschoben / zwischengespeichert werden.

 

Viele Grüße

Andreas

P.S. Wie klingt das für Dich? Welche Erfahrungen hast Du mit solchen Systemen gemacht?Ich freue mich auf Deinen Kommentar.