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Nutze das Wissen und die Erfahrung anderer für Deine persönliche Entwicklung.

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Drei Bücher im Monat. Wie viel liest Du?

Ich versuche, jeden Tag mindestens 30 Minuten Zeit zu investieren, um Bücher zu lesen. Dadurch erhalte ich wertvolle Impulse, Reflektionen und Ideen für Themen, die mir wichtig sind. Außerdem dienen sie mir zum Abschalten und Entspannen.

Lesen ist also ein sinnvolles Investment für Dich: Mittels Deiner Buchlektüre kannst Du in die hellsten Köpfe unserer Zeit (und davor) eintauchen und Dich und Deine Routinen verbessern. Mittels Lesen kannst Du Gewohnheiten entwickeln, die Du benötigst, um auf höchstem Level produktiv sein zu können und mehr erledigt zu bekommen.

Grundsätzlich bevorzuge ich Lesen im Vergleich zum Hören eines Audiobooks. Ich glaube, dass Lesen Dir dabei helfen wird, ein besserer Schreiber zu werden (und Schreiben ist eine Fähigkeit, die jeder kultivieren sollte). Lesen erfordert außerdem mehr Fokus und Aufmerksamkeit. Des Weiteren machst Du womöglich mehrere Dinge gleichzeitig, während Du ein Audiobook hörst. Trainieren oder Auto fahren sind häufig Tätigkeiten, die neben dem Hören eines Audiobooks ablaufen. Damit will ich nicht sagen, dass Du auf Audiobooks verzichten sollst. Sie können eine sehr gute Ergänzung zum Lesen darstellen, insbesondere in Zeiten des Leerlaufs bzw. wenn Du „nebenher“ etwas tun möchtest. Auch ich höre gerne Audiobooks und podcasts. Allerdings rechne ich diese Zeit nicht auf meine Lesezeit an. Lesen hat für mich nochmal eine ganz andere Qualität.

Auf der Basis Deiner Lektüre eines Buches lernst Du nicht nur eine wertvolle Lektion, zugleich entwickelst Du darüber hinaus die wichtige Fähigkeit zu Fokussieren. Und Fokus ist essentiell für erhöhte Produktivität und eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit.

Hast Du Dir feste Zeiten eingeplant, um an Deinem aktuellen Buch zu lesen?

Hast Du heute schon in einem Buch gestöbert?

Was macht für Dich die Lektüre eines Buches besonders wichtig und wertvoll?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Wie sind Leute in der Lage, 80 bis 100 Stunden pro Woche zu arbeiten und kein Burnout zu bekommen? Ich ergänze diesen Gedanken mit der Frage: warum verbringst Du Deine Zeit so, wie Du sie tatsächlich verbringst?

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Es gibt Leute, die arbeiten ein heutzutage normales Pensum von etwa 40 Stunden pro Woche und es gibt Leute, die arbeiten deutlich länger (oder kürzer).

Das kann verschiedene Ursachen haben. In Deutschland ist es aufgrund der üblichen Arbeitsverträge regelmäßig so, dass eine Vertragserfüllung durch den Arbeitnehmer mit einer 40-stündigen Arbeitswoche im Normalfall möglich ist. Trotzdem gibt es viele Leute, die trotz dieser vertraglichen Regelung deutlich länger in der Arbeit sind. Von diesen Leuten gibt es wiederum welche, die ein deutlich höheres Pensum an Arbeitszeit in erheblichem Maße anstrengt und stresst. Sie sind von ihrer beruflichen Tätigkeit in erheblichem Maße persönlich und körperlich belastet. Ein Burnout kann in diesem Fall eine heutzutage regelmäßige Konsequenz sein.

Andere Leute finden eine solche Arbeitsumgebung wiederum inspirierend und motivierend. Diese Leute möchten möglicherweise gar nicht so viel zu Hause sein. Sie haben ihre Prioritäten eindeutig auf das berufliche Leben gelegt.

Solchen Menschen ist die Arbeit besonders wichtig, d.h. sie blenden alle andere Interessen (Familie, Sport, Hobbies, sonstige Freizeitbedürfnisse) komplett – oder weitestgehend – aus und konzentrieren sich vollständig auf die Arbeit, sie gehen in ihrer Arbeit auf.

Einen Burnout können diese Leute vermeiden, weil die Arbeit für sie ein wesentlicher Lebensbestandteil ist, aus dem sie auch Kraft und Selbstverständnis ziehen. Sie konzentrieren sich bewusst auf diese berufliche Tätigkeit  und gewinnen Freude durch diese Art und diesen Umfang des Arbeitsaufwands. Sie ziehen letztlich ihre Kraft und ihre Energie aus dieser Tätigkeit. Einen Ausgleich benötigen sie dann häufig – zumindest kurzfristig – nicht.

Meine Botschaft: Jedem das Seine!

Jeder Mensch sollte für sich herausfinden, mit welchen Aktivitäten er oder sie sich gerne den ganzen Tag beschäftigt. In vielen Fällen wird die Arbeit nicht die Aktivität sein, die auf der Wunschliste der Tätigkeiten ganz oben steht. Trotzdem wird die Arbeit in der Regel wohl als eine Aktivität betrachtet, die – zumindest aus finanziellen Gründen – notwendig und – vom Tätigkeitsfeld her – vielleicht auch sinnvoll ist. Die meisten Menschen werden daher mehr oder weniger viel Zeit bei der Arbeit verbringen bzw. in die Arbeit investieren. Dafür erhalten sie einen Return bzw. einen Ertrag in Form von Gehalt oder Gewinnausschüttung.

Unabhängig von diesen normalen Rahmenbedingungen gibt es auch Menschen, die deutlich mehr arbeiten wollen – weil es ihnen persönlich gut tut. Niemand sollte sie davon abhalten oder daran hindern, oder? Ich tue es jedenfalls nicht. Trotzdem weise ich gerne darauf hin, dass ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeitaktivitäten, d.h. dem Verfolgen der persönlichen wertvollen Interessen, auf langfristige Sicht ganz viel Sinn macht.

Daher: überprüfe regelmäßig Deinen Fokus.

Erfasse die Zeit, die Du in verschiedenen Aktivitäten verbringst. Passen die Inhalte und passt der Zeitaufwand zu Deinen aktuellen Interessengebieten? Macht es für Dich vielleicht auch Sinn, zu einem bestimmten Zeitpunkt umzusteuern, die Interessenschwerpunkte zu verschieben und die Zeit, welche zu Deiner persönlichen Investition zur Verfügung steht, ebenfalls zu hinterfragen und gegebenenfalls zu ändern?

Frage Dich: Investiere ich die mir zur Verfügung stehende Zeit derzeit in die richtigen Themen und Aufgaben?

Was ist Dir also wirklich wichtig? Womit möchtest Du dich wirklich beschäftigen?

Und meine abschließende Frage: Wirst Du Dir darüber in regelmäßigen Abständen klar?