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Auch wenn Du arbeiten musst – nimm Dir Zeit, um Dich zu bewegen.

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Dauersitzen macht krank!

Hattest Du auch schon mal das Gefühl, dass Du während der Arbeit den ganzen Tag sprichwörtlich an Deinem Arbeitsplatz „geklebt“ bist?

Du stehst Abends auf, um nach Hause zu gehen und stellst fest: ich habe heute nur wenige Schritte aus dem Büro oder aus dem Bürokomplex des Unternehmens geschafft. Irgendwie hat sich das heute nicht ergeben… Kann das gesund sein? Antwort: Nein, zumindest nicht auf Dauer.

Sitzen ist per se keine gesunde Körperhaltung, weil es keine intuitive Körperhaltung ist. Wenn Du noch hinzunimmst, dass Du möglicherweise auch noch den ganzen Tag recht starr dasitzt und in einen PC oder Laptop hineinstarrst, ist die Muskulatur noch stärker verspannt, d.h. in einer unnatürlichen Form beansprucht – oder eben gerade nicht beansprucht. Von der Belastung für die Augen bei ganztägigem Bildschirm schauen ganz abgesehen.

Auch ein Dauerstehen ist nicht die optimale Lösung. Stehen ist zwar grundsätzlich besser für den Körper als sitzen, da die Muskulatur eine gewissen Anspannung erfährt. Allerdings ist auch ein Dauerstehen ungesund und wird in extremen Ausprägungen auch als Art des Folterns verwendet.

Wie in vielen anderen Bereichen auch, ist also auch hier ein gesundes Mittelmaß aus Sitzen, Stehen und Bewegen die optimale Lösung.

Für das Bewegen während der Arbeitszeit bietet es sich an, eine 10-15 minütige Spazierpause am Mittag einzuplanen. Das machst Du am besten in der frischen Luft. Dabei kannst Du auch Deine Gedanken sammeln und neue Konzentrationsfähigkeit für den weiteren Arbeitstag finden.

Nimm Dir darüber hinaus den ganzen Tag über immer wieder etwas Zeit, Deine Arme und Beine auszustrecken, auch mal im Büro und/oder auf dem Gang herumzuwandern. Vielleicht hast Du auch die Möglichkeit, zeitweise im Stehen zu arbeiten, beispielsweise weil Du einen höhenverstellbaren Schreibtisch hast.

Mit Spaziergängen habe ich persönlich auch gute Erfahrungen gemacht: Wir machen in der Regel einen Spaziergang direkt nach dem Mittagessen. Dabei drehen wir eine Runde auf dem Gelände, am liebsten natürlich bei schönem, sonnigen Wetter. Die Stimmung steigt dann sofort. Aber wir sind auch allwettertauglich – und erfreuen uns der frischen Luft. Solche Spaziergänge – alleine oder im Team – sind ein toller Weg, um sich zurückzulehnen und zu reflektieren.

Es kann in den Gesprächen sowohl um private als auch um berufliche Themen gehen.  Private Themen dienen der Vernetzung und dem Austausch. Berufliche Themen ermöglichen es, in anderer Atmosphäre und Umgebung neue Ideen zu teilen und zu diskutieren.

Alles kann, nichts muss.

Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass wir erfrischt und fokussiert wieder von unserem Spaziergang zurückkehren. Das ermöglicht uns eine ganz andere Produktivität und darüber hinaus eine besondere Kreativität am Nachmittag.

Hast Du Deinen Spaziergang für morgen schon in Deinem Kalender eingetragen und Dir damit Zeit für Deine Gesundheit reserviert?

Mache die Verpflichtung mit Dir selbst, dann wirst Du am nächsten Tag auch aufstehen und den neuen, mit Dir selbst vereinbarten Weg einschlagen. Noch sicherer bist Du Dir dessen natürlich, wenn Du Dich gemeinsam mit einem Kollegen, einer Kollegin verpflichtest, einen erholsamen und erfrischenden Mittagsspaziergang zu machen. Ist doch so, oder?

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

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Meditation – „Voodoo“ oder „life hack” ?

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Kann denn Meditation wirklich was bringen? Ist es nicht nur Zeitverschwendung? Wer macht denn schon sowas?

Diese und ähnliche Fragen habe ich in der Vergangenheit oft gelesen und gehört. Ich habe auch den Tenor daraus für bare Münze genommen und hatte auf nähere Überlegungen zum Thema Meditation verzichtet. Allerdings habe ich vor einiger Zeit dann doch mal ausprobiert – wie es ist. Zu meditieren. Täglich. 10 Minuten. Und ich habe festgestellt: es bringt was. Entspannung. Abschalten. Kraft sammeln.

Lohnt es sich also, Zeit in das regelmäßige Meditieren zu investieren? Ich sage: ja, das tut es. Probiere es doch einfach mal aus! – Für 3 Tage, für 10 Tage – Du wirst es dann zur täglichen Gewohnheit werden lassen, glaub mir.

Aber lass mich nochmal ganz am Anfang beginnen:

Ich habe selbst auch lange Zeit nicht daran geglaubt, dass Meditation wirklich sinnvoll sein kann. Man denkt da als nüchterner Mensch mehr an “Voodoo”, weniger an „life hack“ – also eine Änderung der Lebenseinstellung.

Aber: Mitnichten ist es so.

Meditation gibt es ja in verschiedenen Formen. Ich möchte an dieser Stelle auf eine Form des Meditierens Bezug nehmen, die hauptsächlich darauf abstellt, sich seiner selbst bewusst zu werden:

  • Seines Körpers bewusst zu werden, sich zu konzentrieren, sich auf den eigenen Körper und Gedanken zu fokussieren.
  • Die Gedanken teilweise schweifen zu lassen, teilweise einzufangen und auf ein bestimmtes Thema, möglicherweis auch auf ein Mantra, zusammenzuführen.

Wie läuft es ab?

Suche Dir einen Platz, an dem Du 10 Minuten Ruhe haben kannst, setze Dich aufrecht hin, die Hände in den Schoss gelegt, schließe die Augen und atme tief ein und aus (5–6 mal). Es gibt im Übrigen auch Apps, die Dich bei einer solchen Meditation anleiten können. In der Folge gibt es verschiedene denkbare Abläufe der Meditation. Alle beziehen sich aber darauf, dass Du dich fokussierst – und auf bestimmte Dinge, Themen, Gedanken konzentrierst.

Was ist danach?

Wenn Du nach 10 Minuten aus der Meditation zurückkehrst, bist Du erfrischt, erholt und bereit für neue Aufgaben. Am besten machst Du die Meditation gleich morgens, so dass sie dir Kraft für den Tag gibt. Und tatsächlich ist es so, dass Du mit Unterstützung der morgendlichen Meditation den Tag besser und effektiver verbringst als ohne eine Meditation. Das heißt, die 10 Minuten am Morgen sind gut investierte Zeit, denn die Zeit holst Du bei der Erledigung Deiner täglichen Themen locker wieder rein – sei es Arbeit, seien es familiäre oder Freizeitaktivitäten. Du holst die Zeit wieder rein, weil Du effizienter tätig bist und mit einer positiveren und erfrischten Grundeinstellung an Deine Themen herantrittst.

Also: Werde aktiv!

Probiere es aus. Investiere und nutze die Zeit. Es reichen 10 Minuten. Nimm Dir täglich diese Zeit, diesen Freiraum für Dich. Schalte ab. Fokussiere Dich auf Dich selbst, auf Deine Gedanken, auf Dein Inneres. Du wirst von der regelmäßigen Meditation profitieren.

Welche Erfahrungen hast Du mit dem Meditieren gemacht? Auf welche Weise meditierst Du für Dich besonders erfolgreich? Ich freue mich auf Deine Nachricht.