Schlagwort-Archive: Lernen

Finanzielle Investments – das richtige Regelwerk für die Teilnahme am Börsenmarkt!

Personal finance

Die Finanzindustrie macht uns Glauben, dass investieren super-kompliziert ist. Tatsächlich sind die Prinzipien, welchen viele erfolgreiche Investoren folgen, ziemlich einfach.

Seit vielen Jahren interessiere ich mich für die Wirtschaft, für Unternehmen, auch für den Börsenmarkt. In dieser Zeit habe ich persönlich eine Reihe von Strategien ausprobiert, wie ich am Börsengeschehen am Effizientesten teilnehmen kann.

Was heißt effizient an dieser Stelle für mich ?

  • Geringes zeitliches Investment
  • Geringes emotionales Investment
  • Überschaubares finanzielles Investment im Verhältnis zur Gesamtvermögensallokation.

D.h. ich möchte mich nicht intensiv damit beschäftigen, wann ich in welche Unternehmen investieren sollte bzw. wann ich wieder aus diesen Unternehmen aussteigen sollte. Denn um bei solchem Stock Picking wirklich gut abzuschneiden, müsste ich viel Zeit investieren, um die Märkte und die Unternehmen laufend zu beobachten. Das ist aber nicht mein Bestreben.

Vielmehr möchte ich an der langfristig positiven Entwicklung der Asset-Klasse Aktien / Unternehmensbeteiligungen partizipieren, ohne mich zu stark finanziell oder zeitlich zu binden.

Ein entsprechendes grundsätzliches Investment ist für mich auch aus Gründen der Altersvorsorge wichtig und stellt eine Grundlage für eine ausgewogene Asset-Allokation dar.

Nachdem ich Vieles ausprobiert hatte, entschied ich mich letztlich für Regeln und Leitplanken, die seitdem meine Investmentstrategie prägen:

  • Breit gestreute Investments, weltweit, mich Fokus auf entwickelte Märkte in Europa und USA
  • Keine direkten Aktieninvestments, sondern in Märkte, über ETFs
  • Beimischung von commodities und emerging markets.

Weitere wichtige Rahmenbedingungen für mich, die sich an die Lehren des Börsen-Gurus Warren Buffett anlehnen:

  • „Stay in your circle of competence“: Investiere nur in Produkte, die Du auch verstehst.
  • „Only invest in business with durable competitive advantage“: Aktieninvestments bedeuten Investments in Märkte und Unternehmen. Die Investments sollten sich also auf Unternehmen mit einem nachhaltigen Wettbewerbsvorteil konzentrieren.

Zusammenfassung:

Aktieninvestments sind keine Raketenwissenschaft. Allerdings kann man mit Aktien auch viel falsch machen, bis hin zum Totalverlust des Investments. Ich habe über viele Jahre eine persönliche Investmentstrategie entwickelt, die es mir ermöglicht, mit überschaubarem Risiko an den Chancen der weltweiten Aktienmärkte zu partizipieren.

Viele Grüße

Andreas

P.S. Wie klingt das für Dich? Ich freue mich auf Deine Nachricht.

 

 

Werbeanzeigen

Leadership und Konfliktmanagement!

Egal, ob Du eine Führungskraft bist, oder nicht – Stell Dir vor: Zwei Mitarbeiter in einem Unternehmen streiten sich mehr oder minder offen: Welche Lösungsstrategien bieten sich für die Führungskraft und für die Mitarbeiter an ?

Konflikt

Also: Zwei Mitarbeiter verstehen sich nicht. Sie arbeiten nicht sachlich zusammen, sondern haben unterschiedliche Auffassungen über das jeweilige Verhalten des jeweils Anderen. Wie kann ein solcher Konflikt durch die Führungskraft aufgearbeitet und bereinigt werden ? Was können die Mitarbeiter tun ?

Entscheidend ist meines Erachtens, dass die beiden Mitarbeiter auf eine professionelle, sachliche Ebene zurück geführt werden. Selbst wenn ein Konflikt sich auf persönliche Animositäten bezieht, muss erreicht werden, dass die beiden Mitarbeiter auf einer sachlich basierten Ebene zusammenarbeiten.

Erster Schritt wäre mithin, die beiden Mitarbeiter als Führungskraft auf den Weg zu bringen, bilateral den Konflikt offen anzusprechen, gemeinsam zu besprechen und mit der gemeinsamen Vereinbarung einer Basis künftigen Zusammenarbeitens zu bereinigen.

Allerdings kann es sein, dass sich der Konflikt bereits so stark emotional hochgeschaukelt hat, dass eine bilaterale Lösung des Konflikts gar nicht mehr sinnvoll möglich erscheint. Die Fronten haben sich verhärtet.

Ohne eine Unterstützung können die beiden Streithähne keine Lösung des Konflikts herbeiführen. In diesem Fall ist in einem zweiten Schritt eine dritte Person nötig, der den Konflikt moderiert und mit den beiden Kollegen eine Lösung verhandelt.

Dieser Dritte könnte zunächst der Vorgesetzte, mithin die zuständige Führungskraft, sein.

Die Führungskraft sollte dazu mit ihren beiden Mitarbeitern sprechen. Sie kann anbieten, als neutraler Schlichter, mithin als Mediator, zu fungieren. Sofern die Mitarbeiter einer solchen Mediation zustimmen, dann findet ein Gespräch unter sechs Augen statt.

Die Führungskraft sollte im Vorgriff eines solchen gemeinsamen Gesprächs herausstellen, dass sie beide Mitarbeiter schätzt und sich wünscht, dass künftig in einer positiven und von gegenseitigem Verständnis geprägten Atmosphäre gemeinsam auf das Ziel hingearbeitet wird, eine gemeinsame Basis zu finden und fest zu vereinbaren.

Wichtig wird es sein, im gemeinsamen Gespräch also die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sich die beiden Mitarbeiter gegenseitig offenes Feedback geben. Jeder Mitarbeiter soll seine eigene

  • subjektive Wahrnehmung vom Verhalten des Anderen offen kommunizieren,
  • die Wirkung dieses Verhaltens auf ihn persönlich feststellen und zuletzt und darauf basierend
  • den Wunsch äußern, wie sich der jeweils andere Mitarbeiter verhalten sollte, damit die eigene und die gemeinsame Arbeit besser funktionieren kann.

Zu besprechen wäre auch, was die beiden Mitarbeiter bereit wären, an ihrem eigenen Verhalten zu ändern.

Auch ist es an den Mitarbeitern, ein Eigeninteresse an der Lösung des Konflikts zu zeigen.

Diese Wünsche und Zugeständnisse werden anschließend nach dem Prinzip „Wenn Du Dein Verhalten dahingehend änderst, dass …, dann werde ich künftig …“ ausgehandelt. Hierbei geht es ausschließlich um Veränderungen des Verhaltens und nicht des Charakters.

Die getroffenen Vereinbarungen sollten schriftlich festgehalten werden. Gleichzeitig sollte vereinbart werden, was passiert, wenn die Vereinbarungen nicht eingehalten werden. Außerdem sollte gleich ein Folgetermin vereinbart werden, an dem die Führungskraft prüft, ob die Absprachen auch eingehalten wurden.

Wenn die beiden Mitarbeiter keine Moderation durch den Vorgesetzten wünschen sollten, wäre es geboten, einen externen Dritten als Konfliktmoderator heranzuziehen.

Letztlich sollte im Ergebnis aber von der Führungskraft klar kommuniziert werden, dass der Konflikt auf Dauer nicht akzeptabel ist. Hier ist die Erwartungshaltung klar zu besprechen. Dies sollten die Mitarbeiter auch einfordern, sofern hier kein klarer Standpunkt eingenommen wird.

Also: lass den Konflikt nicht unbearbeitet. Kümmert Euch um eine offene Lösung.

Just Do It !

Fragen, Anregungen, Kommentare ?

Ich freue mich auf Deine persönliche Nachricht.

Viele Grüße

Andreas

 

Frage mich in 10 Jahren nochmal!

Download (1)

Denkst Du gerade darüber nach, eine neue Fähigkeit, eine neue Fertigkeit zu erlernen ?Wenn das so ist, hast Du Dich sicher vorab schon mehr oder weniger lange und intensiv gefragt, warum Du diese Fähigkeit erlernen möchtest:

  • Vielleicht magst Du eine neue Sprache lernen, weil Du Land und Leute besser kennen lernen möchtest.
  • Oder Du willst eine neue Sportart erlernen, weil Du Dir davon eine bestimmte Fitness erwartest.

Gesetzt den Fall, Du hast Dich für eine neue Fähigkeit entschieden, die Du angehen möchtest. Es stellt sich darüber hinaus noch die Frage, wie gut möchtest Du diese Fähigkeit beherrschen können…

Willst Du die Fähigkeit perfekt beherrschen oder reicht Dir bereits ein gutes Niveau für die Fähigkeit ?

Um eine Fähigkeit perfekt zu beherrschen, wird Du Dich sicher geraume Zeit binden müssen. Du wirst möglicherweise Jahre an der Fertigkeit arbeiten, um sie dann ganz langsam an eine Art von Perfektionismus heranzuführen. Mit Sicherheit wird dies aber unter erheblichem Aufwand erfolgen müssen. Und wirst Du dann nach 10 Jahren gefragt, ob Du die Fähigkeit gemeistert hast, wirst Du vielleicht sagen: Ja, jetzt habe ich es, jetzt bin ich perfekt. – oder auch (noch) nicht…

Klingt das vielversprechend ?

Für Einige sicherlich ja. Ich kenne einige Perfektionisten, die für sich in Anspruch nehmen, wenn sie etwas tun, es auch perfekt tun zu wollen. Der Nachteil: wenn sie es ernsthaft betreiben (würden), kämen sie nicht mehr zu anderen Aktivitäten

Ich verfolge einen anderen Ansatz.

Das System, welches ich für mich geschaffen und optimiert habe, ermöglicht mir, dass ich im Ergebnis nach 10 Jahren sagen kann:

  • ich habe X Fähigkeiten neu erworben.
  • Ich habe mir meine Zeit und meinen Einsatz so gut eingeteilt, dass ich ein optimales Aufwands-/Ertragsverhältnis für mich erreicht habe.
  • Ich kann diese neuen Fähigkeiten zumindest so gut einsetzen, dass ich mich damit im Kreis der Top 10% der Besten befinde.

.. und dies möglicherweise nach 10 Jahren für 20 Fähigkeiten, weil ich pro Jahr in der Lage war, zwei neue Fähigkeiten so weit zu entwickeln, dass ich diesen sehr guten Kenntnisstand erreicht habe.

Denn: Lieber habe ich nach 10 Jahren 20 Fähigkeiten, die ich sehr gut beherrsche – als eine Fähigkeit, die ich perfekt beherrsche.

Wie klingt das für Dich ?

An welchen Fähigkeiten arbeitest Du gerade ?

Viele Grüße

Andreas

P.S. Ich freue mich, von Dir zu lesen. Erzähl mir, was Dir wichtig ist.

 

Die Zukunft der Arbeitswelt – lebenslanges Lernen und Verändern. 4/4

bildungssystem

Werde aktiv – Just Do It !

Also: Warte nicht ab, bis sich etwas an den allgemeinen Rahmenbedingungen oder in den Unternehmen ändert. Nimm Deine Zukunft selbst in die Hand und beginne damit Dir die Fähigkeiten zu erwerben, die Du benötigst, um in fünf Jahren weiterhin erfolgreich in deinem angestrebten Beruf zu sein. Egal, ob Du ein Lastwagenfahrer oder ein Big-Data-Forscher bist, eines ist sicher: die Sicherheit Deines Arbeitsplatzes hängt maßgeblich davon ab, welche neuen und zukunftsorientierten Fähigkeiten Du während deiner gesamten beruflichen Laufbahn erwirbst. Fang noch heute noch damit an !