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Kognitive Technologien – Status Quo und Quo vadis?

Kognitive Technologien sind ein neuer Ansatz mit dem Ziel, technischen Systemen durch die intelligente Vernetzung von Objekten kognitive Fähigkeiten zu verleihen, die bisher nicht möglich waren.

Die Technik soll letztlich das Denken lernen.

Dadurch entstehen neue Arten von Geräten und Dienstleistungen, die das Leben erleichtern. Das tun sie, indem sie den menschlichen Horizont erweitern, technisches Erleben individualisieren und einen wesentlich menschlicheren Umgang mit der Technik ermöglichen.

Welche konkreten kognitiven Technologien werden derzeit maßgeblich vorangetrieben:

Machine learning

Machine learning ist die Fähigkeit von Computersystemen, selbstständig ihre eigene Leistung zu verbessern. Das machen sie durch die Analyse von Daten, Ergebnissen und Rückmeldungen. Innerhalb der riesigen Datenmenge identifizieren sie Muster und interpretieren deren Bedeutung.

Robotic cognitive automation

Mit der robotic cognitive automation ist die regelgebundene Automatisierung von Routine-Aufgaben, die Analyse von unstrukturierten Daten und die Fähigkeit menschliches Lernen und Entscheiden zu imitieren, gemeint.

Natural language processing (NLP)

Natural Language Processing (NLP) ist die Fähigkeit von Computersystemen, Text zu entschlüsseln und zu verstehen, um Menschen mit personalisierten Informationen und Diensten in Kontakt zu bringen. NLP verwendet unstrukturierte Daten und konvertiert sie in strukturierte Daten, die von anderen Tools verwendet werden.

Natural language generation (NLG)

Natural Language Generation (NLG) ist eine Automatisierungstechnologie, die aus strukturierten Daten Erzählungen und Kommentare generiert, z. B. Kommentare zu einem monatlichen Finanzberichterstattungspaket für Führungskräfte.

Speech recognition

Speech recognition ist die Fähigkeit, menschliche Sprache genau zu transkribieren und zu verstehen.

Wo führen diese neuen Technologien uns hin?

Technische Geräte werden immer intuitiver in ihrer Bedienung. Smartphones werden mit jeder Generation besser darin, Vorlieben und Bedürfnisse zu erkennen und vorauszuahnen und Nutzer mit der richtigen Information zu versorgen, wenn sie sie benötigen. Diese Bedürfnisse stehen im Zentrum der technischen Entwicklung.

Dieses Netzwerk aus Geräten, Menschen und Sensoren basiert auf Vernetzung, Interaktivität und der intelligenten Umgebungsverarbeitung. Das Ziel der Forscher ist die Kommunikation aller Geräte (oder Dinge, so genanntes „Internet of Things (IoT)“) untereinander – von Smartwatches und Laufschuhen über Autos und Smart Homes (Waschmaschinen, Glühbirnen, etc.) bis hin zu medizinischen Geräten. Dieser Informationsaustausch soll intelligent erfolgen, um das Potenzial aller Dinge voll zu nutzen.

Call to Action

Es macht viel diese neuen kognitiven Technologien zu beobachten und zu begleiten.

Warum?

Teilweise begleiten uns diese Technologien mehr oder weniger unerkannt bereits heute. Und sie werden mit dem weiteren Voranschreiten der Möglichkeiten zur Verarbeitung von Big Data noch bedeutsamer und relevanter im täglichen Leben.

Zu verstehen, was hier passiert und wie es passiert, ist aus meiner Sicht ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Weiterentwicklung.

Ein tiefes Verständnis von neuen Technologien und von deren Entwicklungsstand hilft Dir, die Dinge und die Neuerungen und Möglichkeiten besser zu reflektieren und für Dich persönlich besser einzuordnen.

Bleib am Ball und auf der Höhe der Zeit.

Lasse Dich von der Welle der neuen Technologien nicht überrollen, sondern reite auf der Welle.

Das heißt nicht, dass Du alles unreflektiert mitmachen solltest und bei jeder neuen Technologie ganz vorne voranschreitest.

Es bedeutet vielmehr, dass Du neue Entwicklungen einordnen kannst und Dir Dein eigenes Bild machst. Du entscheidest Dich dann ganz bewusst für Deinen ganz persönlichen Umgang mit diesen neuen Technologien.

Wie klingt das für Dich?

Welche Erfahrungen hast Du persönlich mit diesen Technologien schon gemacht?

Ich freue mich auf den Austausch mit Dir.

Viele Grüße

Andreas

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