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Spüren Menschen, wenn sie mit dem Laufen angefangen haben, dass sie dann lernfähiger sind?

Laufen macht Deinen Kopf frei.

Du kannst es fast vergleichen mit einer Meditationsphase. Du läufst, lässt die Gedanken dabei kreisen (selbst wenn Du Dir beim Laufen Musik auf die Ohren gibst – ohne Musik kannst Du die Gedanken aber noch freier in deinem Kopf kreisen lassen).

Die Gedanken springen während dem Laufen hin und her. Du wirst Dir Deiner Gedanken bewusst und wirst Dir dadurch insbesondere bewusst, womit Du Dich gerade so beschäftigst, bzw. was Dein Gehirn gerade vor dem Hintergrund von gemachten Erfahrungen oder Ereignissen beschäftigt.

Wenn Du Dinge dann beim Laufen durchdacht hast, kommt Dein Gehirn auch etwas zur Ruhe. Unterstützend kommt hinzu, dass Du während des Laufens keine wesentlichen neuen Reize aus Interaktionen bekommst (mit Ausnahme des Gefühls des Laufens und Deiner Umgebung beim Laufen).

Nach dem Laufen ist Dein Gehirn durchgepustet und befreit von Ballast. Nicht nur von der frischen Luft – die natürlich auch einen wesentlichen Teil daran hat, dass Du danach wieder aufnahmefähiger bist – sondern auch davon, dass Dein Gehirn durch die Erholungsphase und die etwas meditativ geprägte Ablenkungsphase beim Laufen erfrischt ist. Du hast alte Themen durchdacht und abgehakt, vielleicht eine Weile lang während des Laufens mal für einige Minuten gar nichts gedacht, sondern nur Deinem Atem zugehört und Dich auf Deine Laufbewegungen konzentriert.

Das macht Dein Gehirn frisch und neugierig auf neue Impulse. Dazu gehören insbesondere neue Lern- und Erfahrungsimpulse. Du nimmst diese Impulse geistig schneller auf, weil Dein Gehirn bereit dafür ist.

Darüber hinaus ist Laufen per se eine gesunde Sache – sowohl für den Geist, als auch für den Körper. Und Du weißt ja: in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.

Und ich gebe Dir einen weiteren wichtigen Hinweis:

Wie regelmäßige Bewegung Dein Leben verändern kann!

Hast Du Fragen oder Kommentare?

Ich freue mich auf Deine Impulse für mich!

Viele Grüße

Andreas

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Meditation – „Voodoo“ oder „life hack” ?

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Kann denn Meditation wirklich was bringen? Ist es nicht nur Zeitverschwendung? Wer macht denn schon sowas?

Diese und ähnliche Fragen habe ich in der Vergangenheit oft gelesen und gehört. Ich habe auch den Tenor daraus für bare Münze genommen und hatte auf nähere Überlegungen zum Thema Meditation verzichtet. Allerdings habe ich vor einiger Zeit dann doch mal ausprobiert – wie es ist. Zu meditieren. Täglich. 10 Minuten. Und ich habe festgestellt: es bringt was. Entspannung. Abschalten. Kraft sammeln.

Lohnt es sich also, Zeit in das regelmäßige Meditieren zu investieren? Ich sage: ja, das tut es. Probiere es doch einfach mal aus! – Für 3 Tage, für 10 Tage – Du wirst es dann zur täglichen Gewohnheit werden lassen, glaub mir.

Aber lass mich nochmal ganz am Anfang beginnen:

Ich habe selbst auch lange Zeit nicht daran geglaubt, dass Meditation wirklich sinnvoll sein kann. Man denkt da als nüchterner Mensch mehr an “Voodoo”, weniger an „life hack“ – also eine Änderung der Lebenseinstellung.

Aber: Mitnichten ist es so.

Meditation gibt es ja in verschiedenen Formen. Ich möchte an dieser Stelle auf eine Form des Meditierens Bezug nehmen, die hauptsächlich darauf abstellt, sich seiner selbst bewusst zu werden:

  • Seines Körpers bewusst zu werden, sich zu konzentrieren, sich auf den eigenen Körper und Gedanken zu fokussieren.
  • Die Gedanken teilweise schweifen zu lassen, teilweise einzufangen und auf ein bestimmtes Thema, möglicherweis auch auf ein Mantra, zusammenzuführen.

Wie läuft es ab?

Suche Dir einen Platz, an dem Du 10 Minuten Ruhe haben kannst, setze Dich aufrecht hin, die Hände in den Schoss gelegt, schließe die Augen und atme tief ein und aus (5–6 mal). Es gibt im Übrigen auch Apps, die Dich bei einer solchen Meditation anleiten können. In der Folge gibt es verschiedene denkbare Abläufe der Meditation. Alle beziehen sich aber darauf, dass Du dich fokussierst – und auf bestimmte Dinge, Themen, Gedanken konzentrierst.

Was ist danach?

Wenn Du nach 10 Minuten aus der Meditation zurückkehrst, bist Du erfrischt, erholt und bereit für neue Aufgaben. Am besten machst Du die Meditation gleich morgens, so dass sie dir Kraft für den Tag gibt. Und tatsächlich ist es so, dass Du mit Unterstützung der morgendlichen Meditation den Tag besser und effektiver verbringst als ohne eine Meditation. Das heißt, die 10 Minuten am Morgen sind gut investierte Zeit, denn die Zeit holst Du bei der Erledigung Deiner täglichen Themen locker wieder rein – sei es Arbeit, seien es familiäre oder Freizeitaktivitäten. Du holst die Zeit wieder rein, weil Du effizienter tätig bist und mit einer positiveren und erfrischten Grundeinstellung an Deine Themen herantrittst.

Also: Werde aktiv!

Probiere es aus. Investiere und nutze die Zeit. Es reichen 10 Minuten. Nimm Dir täglich diese Zeit, diesen Freiraum für Dich. Schalte ab. Fokussiere Dich auf Dich selbst, auf Deine Gedanken, auf Dein Inneres. Du wirst von der regelmäßigen Meditation profitieren.

Welche Erfahrungen hast Du mit dem Meditieren gemacht? Auf welche Weise meditierst Du für Dich besonders erfolgreich? Ich freue mich auf Deine Nachricht.